Willkommen

Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI

Einsatz im regulären Linienbetrieb

Forschung zum Mitfahren: Fraunhofer testet neuen Hybrid-Gelenkbus auf der Linie 61

Bis 30. Juni 2016 testet das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI gemeinsam mit der Dresdner Verkehrsbetriebe AG einen hochmodernen Plug-In-Hybridbus im Fahrgastbetrieb auf der Linie 61. Der weiß-grüne Gelenkbus ist werktags bis zu vier Mal täglich zusätzlich zum normalen Fahrplanangebot im Einsatz. Das Testfahrzeug kann bis zu 15 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, danach schaltet sich der Dieselantrieb zu. Es eignet sich damit insbesondere für den Einsatz auf Linien, die durch städtebaulich sensible Bereiche führen. Zugleich verfügt der Bus über die technologischen Freiheitsgrade eines Dieselbusses.

Veranstaltung zum automatisierten Fahren bei der Bayerischen Wirtschaft vbw

Unter dem Motto »Deutschland hat Zukunft« fand am 2. Mai 2016 im Haus der Bayerischen Wirtschaft vbw eine Veranstaltung zum Thema »Automatisiertes Fahren – Infrastruktur« statt. Während Bundesminister Alexander Dobrindt die Strategien und Maßnahmen der Bundesregierung ausführlich erläuterte, sprach Prof. Matthias Klingner vom Fraunhofer IVI über den aktuellen Stand der Technik und ging auf die Inhalte derzeitiger und geplanter Forschungsvorhaben ein.

Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion nutzten die mehr als 100 interessierten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den hochkarätigen Gästen, zu denen auch das Vorstandsmitglied der AUDI AG, Dr. Stefan Knirsch, der Regionalleiter Bayern von KÜHNE + NAGEL, Henning R. Mack, sowie Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw zählten, Fragen zum autonomen Fahren sowie dem Einsatz Intelligenter Verkehrssysteme zu stellen.

Startschuss für den Test des RMVSmart-Tarifsystems

Sehen Sie das Produktvideo unter https://www.rmvsmart.de/ (Quelle: RMV)

RMVsmart – unter diesem Namen testet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) derzeit ein völlig neues ÖPNV-Tarifangebot. Zunächst 20.000 Nutzer können dieses Angebot seit April mit ihrem Smartphone nutzen. Es kombiniert leistungsgerechte Preise im Schienennetz mit Pauschalpreisen für Bus und Tram. Die von Fahrgästen kritisierten großen Preissprünge an Zonengrenzen des heutigen RMV-Tarifs entfallen damit.

Das Fraunhofer IVI entwickelte gemeinsam mit dem RMV und der WVI GmbH die konzeptionellen Grundlagen des neuen Tarifangebots und stellte eine innovative Softwaretechnologie für den zentralen RMVSmart-Tarifrechner bereit.

Mehr Informationen:

Fraunhofer IVI mit Vortrag und Poster bei Kraftwerk Batterie

Die Tagung »Kraftwerk Batterie«, die vom 25. bis 27. April 2016 in Münster stattfand, präsentierte neueste Entwicklungen und Trends in allen Bereichen der Batterieentwicklung. Das Fraunhofer IVI war mit einem Vortrag und einem Poster vertreten.

Der Vortrag mit dem Titel »Increased Functional Safety: Redundant Temperature Estimation of Automotive Batteries« stellt eine kostengünstige Methode vor, die anhand von Impedanzmessungen Überhitzungen in Batteriemodulen frühzeitig erkennt. Das Besondere an der Methode ist, dass sie eine Temperaturbestimmung von Batterien ohne Nutzung konventioneller Temperatursensoren ermöglicht.

Das Poster zum Thema »Enhancement of Battery Lifetime Using Model Predictive Control of Hybrid Energy Storage System« illustriert die Entwicklung und Wirkung eines modellprädiktiven Reglers zur Steuerung der Leistungsflüsse in dualen Speicherkonfigurationen mit dem Ziel, die Batterielebensdauer positiv zu beeinflussen.

Die dargestellten Entwicklungsergebnisse fügen sich nahtlos in die langjährigen Forschungsaktivitäten des Fraunhofer IVI zu Fragen der Batteriesystemtechnik und Algorithmik ein.

Leipziger E-Buslinie 89 gestartet

Am 2. Mai 2016 wurde im Beisein des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung ein Batteriebus auf der Linie 89 der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) im Rahmen des Projektes EBus Batterfly offiziell in Betrieb genommen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den EDDA-Bus des Fraunhofer IVI, der zusammen mit einer Ladestation für den Testbetrieb zur Verfügung gestellt wurde. Der Bus verkehrt im regulären Liniendienst zwischen dem Hauptbahnhof und der Endhaltestelle Connewitz, Kreuz, wo die Batterien des Busses nach jedem Umlauf nachgeladen werden. Hierfür wird die planmäßige Wendezeit verwendet, wodurch keine zusätzlichen Einsatzzeiten erforderlich sind.

Betrieben wird der Bus durch die LVB. Die Ladestation wird über das Bahnstromnetz der Leipziger Straßenbahn mit elektrischer Energie versorgt, wodurch der Infrastrukturaufwand minimiert werden konnte. Ziel des Probebetriebs ist die Bewertung der Einsatzmöglichkeiten von Batteriebussen mit Gelegenheitsladung im Leipziger Liniennetz. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms »Schaufenster Elektromobilität« finanziell durch die Bundesregierung unterstützt.

Fraunhofer IVI begleitet den Batteriebuseinsatz in Bonn

Unter dem Motto »Unsere e-Mission für Bonn.« haben die Stadtwerke Bonn am 28. April 2016 sechs Batteriebusse feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Die im Rahmen des EU-Projektes ZeEUS beschafften Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen Schritt für Schritt in den regulären Liniendienst überführt. Ziel ist es, ihre Einsatzfähigkeit im Bonner Liniennetz anhand verschiedener Kriterien zu bewerten. Hintergrund ist das Ziel der Stadtwerke Bonn, bei einer technischen und finanziellen Machbarkeit alle Busse in den kommenden Jahren auf rein elektrischen Betrieb umzustellen.

Das Fraunhofer IVI begleitet den Einsatz wissenschaftlich und ermittelt den spezifischen Energieverbrauch pro Kilometer in Abhängigkeit von der Streckencharakteristik. Hierfür wurde Messtechnik verbaut, die eine abschnittsweise Erfassung von Energieverbräuchen ermöglicht. Durch einen Abgleich mit anderen Linienabschnitten kann damit die Machbarkeit eines Batteriebuseinsatzes im gesamten Liniennetz besser bewertet werden.

Virtuelle Besichtigung des autartec®-FreiLichtHauses

Das Projekt autartec® macht erfreuliche Fortschritte. Seit der ersten öffentlichen Veranstaltung – dem virtuellen Richtfest im Jahr 2015 – hat das autartec®-Konsortium mit großem Eifer weiter geforscht, entwickelt und geplant. Der damals vorgestellte Entwurf autartec®-FreiLichtHaus ist in die Planungsphase überführt worden und die Realisierung ist angestoßen.

Am 21. April 2016 bestand unter dem Motto »autartec® – vom Entwurf zur Realisierung« die Gelegenheit zu einer ersten virtuellen Besichtigung. Das zahlreich anwesende Fachpublikum konnte sich vom Projektfortschritt überzeugen.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einem Fachprogramm, das neben Gastvorträgen zu »Smart Living Technologies« oder »architektonische Gestaltungsoptionen mit Photovoltaik« auch den autartec®-Einzeltechnologien die Möglichkeit zur Präsentation auf der begleitenden Hausmesse bot.

Das Highlight der Veranstaltung stellte ein computergeneriertes, virtuell begehbares FreiLichtHaus dar. Das 3D-Modell wurde, ganz zeitgemäß und innovativen Technologien verpflichtet, mit Hilfe der Augmented-Reality-Technologie in die reale Seeumgebung eingebettet. Die Tablets und Smartphones der Fachbesucher dienten als Datenbrille, um einen plastischen Eindruck vom FreiLichtHaus zu erlangen.

Prof. Klingner im Interview mit einer Journalistin der Elsterwelle

Zusätzlich drehte ein Team des Regionalsenders Elsterwelle einen Beitrag zum Thema schwimmende Architektur, in dem die bereits bestehenden Häuser auf dem Geierswalder See porträtiert wurden und auch auf das autartec®- Vorhaben Bezug genommen wurde.

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=EgiNjgwOASI
Weitere Informationen: autartec®-Projektseite

Batteriebus des Fraunhofer IVI auf der new mobility 2016

Auf dem Kongress »new mobility – Mobilität neu denken« mit begleitender Fachmesse, der am 12. und 13. April 2016 auf dem Leipziger Messegelände stattfand, präsentierten über 60 namhafte Aussteller innovative Konzepte, Produkte und Dienstleistungen zur zukünftigen Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen. Neben multimodalen Verkehrskonzepten und Lösungen für das automatisierte Fahren stand auch das Thema Elektromobilität im Fokus.

In diesem Zusammenhang hatte das Fraunhofer IVI die Gelegenheit, seinen schnellladefähigen Batteriebus am Stand der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) vorzustellen. Die elektromobilen Buskomponenten und das zugehörige Kontaktsystem für die Schnellladung sind im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts »EDDA-Bus« entwickelt und zur Serienreife gebracht worden. Nach einem sehr erfolgreichen mehrmonatigen Praxistest im Dresdner Linienbetrieb soll der Batteriebus in den kommenden Monaten eine weitere Testphase im regulären Busbetrieb der LVB absolvieren.

Gleich im Anschluss an die new mobility 2016 wird der Batteriebus auch auf der Ergebniskonferenz des Schaufensters Elektromobilität präsentiert. Diese findet am 14. und 15. April 2016 ebenfalls auf dem Leipziger Messegelände statt.

Anwendertag »Elektrischer Lieferverkehr« am 31. Mai 2016 in Dresden

In vielen Bereichen des Wirtschaftslebens etablieren sich elektromobile Anwendungen, teilweise aufgrund öffentlichen Interesses und entsprechender Förderung, teilweise jedoch auch durch eigenwirtschaftliche Erwägungen und aufkommende regulatorische Zwänge.

Der Anwendertag »Elektrischer Verteilverkehr« des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI soll Logistikfirmen und Spediteuren, die sich im Zwangsfeld steigender Emissions- und Immissionsschutzrichtlinien, drohender Stadteinfahrverbote und besonders wirtschaftlichen Druckes sehen, eine Möglichkeit zur unabhängigen und neutralen Information über Chancen und Risiken von elektrischem Verteilverkehr bieten. 

Elektrisch unterwegs in Dresden

Der Hybridbus an der Ladestation

Unterstützt durch eine Bundesförderung testen die Dresdner Verkehrsbetriebe AG und das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität Bayern-Sachsen seit dem 21. März 2016 einen Plug-In-Hybridbus im Liniendienst. Der vom schweizerischen Hersteller Carrosserie Hess AG gelieferte Gelenkbus ist mit einer Hochleistungsbatterie und Leistungselektronik der Firma Vossloh Kiepe GmbH ausgerüstet. Die Nachladung erfolgt am Betriebshof Dresden-Gruna über ein Stromabnehmersystem der Firma Schunk.

Die installierte Batterie hat einen nominellen Energieinhalt von 48 kWh und kann mit einer Leistung von bis zu 330 kW geladen werden. Mit Hilfe der nutzbaren Energiemenge von 38 kWh kann der Bus bis zu 15 km rein elektrisch betrieben werden. Er eignet sich daher insbesondere für den Einsatz auf Linien, die durch städtebaulich sensible Bereiche führen.

Neben der rein elektrischen Fahrfunktion sowie der externen elektrischen Nachladung wird ein selbstlernendes und adaptives Energie- und Leistungsmanagement für Hybridbusse getestet. Dieses passt sich an die Charakteristik einer jeden Linie selbstständig an und hat zum Ziel, den Kraftstoffverbrauch zu minimieren.

Der mehrmonatige Einsatz erfolgt auf der topographisch anspruchsvollen Linie 61. Diese bietet aufgrund unterschiedlicher Höhenprofile und Fahrgastnachfragen ideale Voraussetzungen für den Test des Energie- und Leistungsmanagements.

Präsentation des Projekts iTESA auf der CeBIT

Vorstellung iTesa am Stand des BMWi durch Herrn E. Pfeiffer (Travelbasys)

Unter dem Motto »Reiserisiken mindern – sicherer reisen« präsentierte das Fraunhofer IVI in der vergangenen Woche eine erste Prototypen-Visualisierung im Projekt iTESA (intelligent Travellers Early Situation Awareness) auf der CeBIT. Das System soll zukünftig mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Fürsorgepflicht für Reiserisiken ihrer Mitarbeiter zu stärken. Dazu werden große, frei im Netz verfügbaren Datenströme in Echtzeit analysiert und bei Status-Quo-Veränderungen wie beispielsweise Naturkatastrophen, politischer Instabilität oder Gesundheitsgefährdungen an die Reisenden oder deren Verantwortliche weitergeleitet.

Das Konsortium, neben dem Fraunhofer IVI bestehend aus der Software AG, Travelbasys als TUI IT-Dienstleister, Inquence und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz, präsentierte die Ergebnisse auf dem Smart Data Messestand des BMWi. Zusätzlich hielt der Fraunhofer IVI-Wissenschaftler André Rauschert einen Vortrag mit dem Titel »Die digitale Befähigung des Mittelstands – das DRP-Modell«.

Ausschnitt aus der Visualisierung eines Datenstromes im iTESA-Projekt.

IVIon auf der Energy Storage Europe

Messestand der Fraunhofer Energy Alliance

Die Tagung »Energy Storage Europe«, die vom 15. bis 17. März in Düsseldorf stattfand, vereint Messe- und Konferenzcharakter und bot damit eine gute Möglichkeit, die Entwicklungsfortschritte im Bereich der stationären Energiespeicher mit Forschern und Anwendern zu diskutieren.

Das Fraunhofer IVI präsentierte auf der Veranstaltung sein Batteriemonitoringsystem IVIon, das den Zustand kompletter Batteriemodule überwacht und u. a. mittels Mobilfunk in einer Datenbank hinterlegt. Dabei werden neben den Positionsdaten insbesondere die Spannungs- und Temperaturmesswerte der Batterien übertragen und analysiert. Anhand dieser Messdaten werden Alterungsbestimmungen in Echtzeit ausgeführt, wodurch es möglich ist, jederzeit die Leistungsfähigkeit des Batteriemoduls zu überprüfen. Aufgrund dieser Charakteristiken ist der Ansatz sowohl für die Nutzer als auch die Anbieter von Batteriemodulen gleichermaßen attraktiv.

Das Fraunhofer IVI wird Teil von Shift2Rail

Das Fraunhofer IVI ist Mitglied im Konsortium Smart DeMain, das kürzlich zu einem der 19 assoziierten Mitglieder des Shift2Rail-Programms gewählt worden ist.

Im Zeitraum von 2016 bis 2023 wird das Konsortium, bestehend aus den Partnern Strukton Rail, Acciona, DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.), CEMOSA und Fraunhofer, innerhalb des Programms ganzheitliche Lösungen für den Entwurf und die Instandhaltung von Infrastrukturkomponenten und -systemen erarbeiten.

Weitere Informationen:

 

Elektromobile Flotten-Logistik: Projekt iHub gestartet

7. März 2016

Foto: ©Institut für postfossile Logistik

Schon seit Januar arbeitet das Konsortium an seinen Aufgaben, jetzt wurde das Projekt offiziell gestartet – an der Berliner Geschäftsstelle des Konsortialführers Schenker Deutschland AG wird die Zukunft des Flottenmanagements in der Stückgut-Logistik eingeleitet: Der Hersteller von Elektro-Lkw, FRAMO GmbH, das Softwarehaus PTV AG sowie die Forschungsinstitute Fraunhofer IVI und Institut für postfossile Logistik PFL entwickeln gemeinsam das IT-gestützte System iHub zur Steuerung von gemischten dieselbetriebenen und elektrischen Lkw-Flotten für ein Logistikzentrum.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms »IKT für Elektromobilität III« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert, ist damit Teil der »Digitalen Agenda 2014 bis 2017« und unterstützt darüber hinaus die im Regierungsprogramm Elektromobilität beschriebenen Forschungsziele.

Die Elektromobilität stellt für die Stückgutlogistik eine besondere Herausforderung dar: Für die Branche ist es von besonderer Bedeutung, schnell, pünktlich und zuverlässig zu sein. Deshalb benötigen Logistikdienstleister Transportmittel, die stets ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Elektrofahrzeuge haben durch die restriktive Nachladenotwendigkeit einen scheinbaren Nachteil gegenüber dieselbetriebenen Lkw. Eine Integration von Elektro-Lkw in die Fahrzeugflotten von Logistikdienstleistern erfordert daher eine intelligente Steuerung, die diesen Nachteil ausgleicht und mittels einer dynamischen Tourenplanung Transportaufträge nur dann einem Elektro-Lkw zuteilt, wenn dieser den Auftrag mit der gleichen Zuverlässigkeit erledigen kann wie ein Diesel-Lkw. Diese Steuerung ist die Hauptaufgabe des zu entwickelnden Systems iHub.

Neben den technischen Herausforderungen wird das System außerdem darauf achten, dass die zu entwickelnde Lösung eine wirtschaftliche Alternative zu den klassischen Lkw-Flotten darstellt. Dafür wird für die Optimierung der wirtschaftlichen Effizienz der Gesamtflotte unter anderem der »State of Use«, der Abnutzungsgrad der Fahrzeugbatterien, herangezogen, um einen gleichmäßigeren Einsatz der Elektrofahrzeuge zu ermöglichen.

Mithilfe der Systeme, die im Vorhaben entwickelt und getestet werden, sollen drei Elektro-Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von je bis zu 18 Tonnen an der Geschäftsstelle Berlin der Schenker Deutschland AG optimal eingesetzt werden.

Gelingt es, die Systemvorteile der Elektromobilität, wie die geringe Treibhausgas- und Geräuschemission, im Praxiseinsatz einer Mischflotte mit informationstechnischer Hilfe praktikabel zu nutzen, so ist ein wichtiger Entwicklungsschritt hin zu postfossiler, emissionsfreier Logistik getan.

3. Dresdner Fachkonferenz »Innovation Elektrobus« – Pressetermin

Im Vorfeld der 3. Dresdner Fachkonferenz »Innovation Elektrobus« im Internationalen Congress Center Dresden fand am 10. Dezember 2015 eine Pressekonferenz statt.

Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Matthias Klingner verwies auf die positiven Erfahrungen bei der Einführung von Elektrobussen. »Gemeinsam mit Industriepartnern erfolgte in den letzten Jahren die seriennahe Umsetzung des Docking-Prinzips in einem vollelektrischen 12-Meter-Bus. Im sechsmonatigen Praxistest im Linienbetrieb der Dresdner Verkehrsbetriebe konnte die fehlerfreie Erprobung der Technologie demonstriert werden. Wir sind ein wenig stolz darauf, dass damit nach 40 Jahren erstmalig wieder ein Elektrobus – wenn auch kein traditioneller O-Bus – in Dresden in Betrieb genommen wurde.«

Auf der angrenzenden Fachausstellung können sich die Besucher über aktuelle Entwicklungen informieren. Das Fraunhofer IVI präsentiert neben dem schnellladefähigen Elektrobus ein Batterie-Monitoring-System sowie ein Tool als Grundlage für Empfehlungen zur schrittweisen Einführung von Elektrobussen.

IT-Anwendertage der Logistikbranche in Berlin

Am 11. und 12. November 2015 hatte das Fraunhofer IVI Gelegenheit, auf den IT-Anwendertagen »Telematik, Digitaler Tachograf, Speditionssoftware« in Berlin seine Kompetenzen in den Bereichen der elektrischen und hybriden Nutzfahrzeuge, der Batterieferndiagnose und der Logistikoptimierung vorzustellen. Als Highlight wurde dem Publikum die IVIon-Telemetrieplattform zur Ferndiagnose von Traktionsenergiespeichern präsentiert, die es den Betreibern elektrischer Nutzfahrzeuge ermöglicht, detaillierte Diagnosen und Wartungsempfehlungen für ihre Traktionsbatterien abzurufen.

Das Institut will mit seiner Präsenz frühzeitig auf die Vorteile und Fallstricke bei der Einführung von elektrischen und teilelektrischen Nutzfahrzeugen im Logistikbereich hinweisen und sich als kompetenten Berater in Sachen Planung, Einführung und Betrieb dieser Nutzfahrzeuge positionieren.

Elektrobus und Mikromobilität auf der »Zukunft Energie«

Die 3. Dresdner Konferenz »Zukunft Energie« fand am 10. und 11. November 2015 im Internationalen Congress Center Dresden statt. Sie stellte spannende Themen und die neusten Entwicklungen auf den Gebieten der elektrischen Energieerzeugung, Energiespeicherung sowie Energieeffizienz vor.

Speziellen Fragestellungen rund um das Themenfeld „Mobilität“ war ein eigener Veranstaltungsblock unter Leitung des Fraunhofer IVI gewidmet. Als Praxisbeispiele wurden in anschaulichen Vorträgen u.a. schnellladefähige Batteriebusse und deren Einsatzmöglichkeiten erörtert. Im Rahmen der Vorstellung eines futuristischen Pedelecs als Beispiel für innovative Formen der Mikromobilität konnten zwei Kernthemen aus dem Forschungs- und Entwicklungsportfolio des Fraunhofer IVI illustriert werden: die Bedeutung neuer Batteriespeicher und deren anwendungsnahe Charakterisierung.

Innovationen im Energiebereich sind wichtiger denn je für die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft leistete zusammen mit einer begleitenden Ausstellung einen wertvollen Beitrag dazu.

Zweites Reviewmeeting im Projekt iCOMPOSE

Am 3. und 4. November 2015 fand an der Forschungseinrichtung Flanders Make in Lommel (Belgien) erfolgreich das zweite Reviewmeeting im laufenden EU-Projekt iCOMPOSE statt.

Das Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI stellte der Europäischen Kommission und den Reviewern als Resultat der bislang zweijährigen Forschungsarbeit unter anderem einen modellprädiktiven Regler für die optimale Lastverteilung zwischen Batterie und Superkondensatoren vor. Die unter Einsatz dieses Reglers am institutseigenen Teststand erzielten Ergebnisse belegen eine verminderte Belastung der Batterie, Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen sowie in der Folge eine Reichweitenvergrößerung für leistungsstarke Fahrzeuge.

Weitere Forschungsinhalte des Fraunhofer IVI innerhalb des Projekts sind die Optimierung der Innenraumklimatisierung von ÖPNV- Fahrzeugen und die Entwicklung hochdynamischer DC/DC- Regler.

Eine Trennung auf Zeit

16. Oktober 2015

Seit Mai 2015 läuft die Wiederauflage eines großen europäischen Projekts mit dem Titel »European Bus System of the Future 2 – EBSF2«, in dem es um die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs zu unterschiedlichen Fragestellungen geht. Das Fraunhofer IVI ist in zwei dieser Themengebiete rund um den Stadtbus vertreten. Während das eine die Effizienzsteigerung von Elektrobussen durch intelligentes Management der Nebenverbraucher beinhaltet, zielt das andere auf die bedarfsgerechte Adaption der Fahrzeuglänge von Stadtbussen im laufenden Betrieb. Ein 18-Meter-Gelenkbus wird so gesplittet, dass sich der sechs Meter lange Hänger am Gelenksystem abtrennen lässt und das verbleibende 12-Meter-Segment als eigenständiger Stadtbus eingesetzt werden kann.

Diese spektakuläre Entwicklung gilt als absolut neu und hochinnovativ. Eine abschließende Demonstration wird 2017 an der AutoTram® Extra Grand erfolgen. Im kommenden Monat sollen die Arbeiten beginnen und das Fahrzeug in drei Einzelsegmente zerlegt werden. Dabei handelt es sich zum Glück nur um eine Trennung auf Zeit!

Federführend im Forschungsvorhaben ist die Hübner GmbH, der weltweit führende Gelenkbauer für Stadtbusse.

Einführungskonzeptionen für Batteriebusse erfolgreich abgeschlossen

1. Oktober 2015

Batteriebusse benötigen noch auf lange Sicht eine genaue Prüfung ihrer Einsatzmöglichkeiten.

Das Fraunhofer IVI hat im September Einführungskonzeptionen zum Einsatz von Batteriebussen für das Gesamtnetz der Stadt Aachen sowie den Landkreis München erfolgreich abgeschlossen.

Neben jeweils einer Prioritätenliste für die linienweise Einführung von Batteriebussen mit Schnellladefunktion wurden auch die Standorte für Ladestationen bestimmt und diese bzgl. ihrer Ladeleistung dimensioniert.

Die Untersuchungen orientierten sich jeweils am bestehenden Betriebsablauf. Als Grundlage dienten Umlaufpläne und Bildfahrpläne, mit der Maßgabe, diese durch den Einsatz von schnellladefähigen Batteriebussen nicht zu verändern.

Weitere Untersuchungen werden derzeit im Rahmen des Projektes BEEDeL für das gesamte Busnetz der Hamburger Hochbahn durchgeführt.

Range Extender HY²PE²R auf der IAA


Vom 15. bis 18. September 2015 war auf der IAA Automotive in Frankfurt der am Fraunhofer IVI entwickelte hybride Range Extender HY²PE²R erstmals zu sehen.

Mit dem kompakten Range Extender lassen sich unterschiedliche Betriebsmodi umsetzen, sodass die Lärm- und Schadstoffbelastungen in den Innenstädten deutlich reduziert werden können. Entstanden ist die Technologie im Rahmen der Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität II.

Weitere Informationen:

Virtuelles Richtfest »autartec®« - von der Idee zum Entwurf

Am 16. September 2015 fand auf dem Gelände des Fraunhofer IVI das »Virtuelle Richtfest« für das autartec®-FreiLichtHaus statt.

Das Anliegen des von zahlreichen Fachbesuchern gut besuchten Kolloquiums bestand darin, den gegenwärtigen Planungsstand des autartec®-Vorhabens öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Die Bezeichnung »virtuell« verdeutlichte, dass zwar noch kein tatsächlicher Hauskörper gefertigt, jedoch die »virtuelle« Planungsphase bereits weit fortgeschritten ist und sich in einem konkreten Demonstrator-Entwurf manifestiert. Das projektierte autartec®-FreiLichtHaus wurde als Wettbewerbsbeitrag zum Brandenburger Designpreis eingereicht und in einer Vorauswahl nominiert.

Eingerahmt wurde das Richtfest von einem Vortragsprogramm mit drei Sessions, die sich an den übergeordneten Teilprojekten des autartec®-Vorhabens orientierten:

  • Design und Baustoffe
  • Energiegewinnung und -speicherung
  • Gesteuerte Verbraucher und Hausmanagement

Einen dramaturgischen Höhepunkt der Veranstaltung bildete die traditionell-zünftige Prozedur des Richtfestes. Nach Richtspruch und Nagelschlag konnte das angefertigte Modell im Maßstab 1:10 in maritimer Ziel-Umgebung auf dem Wasser plastisch erlebt werden. Kreativer Gestaltungsspielraum der Anwesenden erwuchs aus der gestellten Aufgabe, ein Miniaturmodell des autartec®-FreiLichtHauses aus einem Bastelbogen selbst zu fertigen. Interessiert wurde von den Besuchern zudem die Möglichkeit zu einer Fahrt mit dem längsten Bus der Welt wahrgenommen, dem Ergebnis des Wachstumskerns AutoTram® Extra Grand.

Im Anschluss an die Vorträge fand eine Hausmesse statt, auf der erste praktische Entwicklungsstände einiger autartec®-Technologien präsentiert und mit fachlichen Diskussionen unterlegt wurden.

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autartec®-Projekttreffen und Strategieworkshop

Am 27. August 2015 fand am Fraunhofer IVI das dritte autartec®-Projekttreffen sowie ein Strategieworkshop statt. Im Rückblick auf das vergangene Projektjahr wurden die ersten vielversprechenden Forschungsergebnisse präsentiert und das Vorhaben im aktuellen Wettbewerb positioniert. Die Entwicklung strukturintegrierter Bauelemente aus Textilbeton, die beispielsweise einen vom Fraunhofer IVI entwickelten elektrischen Energiespeicher und weitere Gebäudetechnik aufnehmen können, schreitet ebenso planmäßig voran wie die Erforschung neuer Ver- und Entsorgungssysteme für schwimmende autarke Bauten.

Nachdem neben dem Gebäudeentwurf nun auch die wesentlichen technischen Randbedingungen spezifiziert sind, kann im kommenden Projektjahr mit der Umsetzung der schwimmenden Architektur und den zu integrierenden Technologien begonnen werden.

Der vom BMBF geförderte Innovative Wachstumskern autartec® vereint 13 Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Region Südbrandenburg und Ostsachsen in einem gemeinsamen Vorhaben.

Weiterführende Informationen zum Projekt autartec®, seinen Partnern und Forschungsinhalten finden Sie hier: www.autartec.com

Vom 12.-13. September wurde der autartec®-Entwurf FreiLichtHaus auf der Dresdner Messe Bauen Kaufen Wohnen präsentiert. In Halle 4, Stand K14 konnte die interessierte Öffentlichkeit sich selbst ein Bild vom Haus und seinen innovativen integrierten Technologien machen.

Delegation aus Nevada

Im Rahmen einer mehrtägigen Deutschlandreise des Gouverneurs von Nevada, Brian Sandoval, machte eine Delegation von hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft des US-Bundesstaates am 28.07.2015 auch Station am Fraunhofer IVI.

Neben Möglichkeiten der Kooperation interessierten sich die Gäste besonders für neueste Technologien in den Bereichen Elektromobilität und Intelligente Verkehrssysteme.

Zhejiang Insigma Technology Co. Ltd. zu Gast am Fraunhofer IVI

Vertreter der chinesischen Firma Zhejiang Insigma Technology Co. Ltd. besuchten am 22. Juli 2015 das Fraunhofer IVI.

Geleitet wurde die Gruppe wurde von Prof. Qin Yongsheng, dem Geschäftsführer des Unternehmens. Die Gäste waren an den Forschungsfeldern des Fraunhofer IVI sehr interessiert und diskutierten angeregt über nachhaltige Transportsysteme.

Volle Ladung Sieg

OMNIBUSREVUE-Leser prämieren EDDA-Bus

Erfolgreich hat er seinen Testbetrieb absolviert und Kilometer für Kilometer positive Resonanz erfahren.

Am 20. Juli 2015 erhielt der schnellladefähige Elektrobus seinen ersten offiziellen Preis.

autartec®-FreiLichtHaus für den Designpreis Brandenburg nominiert

13. Juli 2015

Die Nominierten stehen fest. Aus mehr als 150 Bewerbern hat eine neunköpfige Jury preisverdächtige Designprodukte und -konzepte für eine Auszeichnung in den Kategorien Kommunikations-, Produkt-, Interface- oder Nachwuchsdesign ausgewählt.

Das autartec®-FreiLichtHaus war in der Kategorie Produktdesign erfolgreich:

Die Preisverleihung für den vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg ausgelobten Designpreis findet am 18. November 2015 im Nikolaisaal in Potsdam statt.  

Innerhalb des vom BMBF geförderten Innovativen Wachstumskerns autartec® werden Technologien und deren Gestaltung für autarke Gebäude von insgesamt 13 Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen aus Südbrandenburg und Ostsachsen zur Anwendung in der Neuen Landschaft Lausitz entworfen, entwickelt und umgesetzt.

Das für dieses Projekt erarbeitete Design- und Architekturkonzept FreiLichtHaus wurde nun vom autartec®-Designteam, bestehend aus der Architektin Maren Kupke (AIB GmbH), dem Technischen Designer Ernst-Eckart Schulze vom Fraunhofer IVI und dem Experten für schwimmende Häuser Thomas Wilde (Wilde Metallbau GmbH) beim Designpreis Brandenburg eingereicht.

autartec®-FreiLichtHaus zeichnet sich aus durch moderne Architektur in symbiotischer Einheit mit den strukturintegrierten Autarkietechnologien für die Bereiche Wasser/Abwasser, Elektroenergie und Wärmeenergie. Dabei symbolisiert die Gesamtkomposition als schwimmendes Haus die freiheitliche und unabhängige Wohnkultur auf Basis moderner Technologien. Am Gebäude selbst spiegeln sich die jeweiligen Autarkiebereiche in drei unterschiedlichen, sich durchdringenden Kuben wider. Das skulpturale Erscheinungsbild ist topologisch in spezifische Flächen gegliedert, die mit ihrer Ausrichtung optimale Energieerträge ermöglichen.

Aktuell forschen die beteiligten Partner intensiv an Lösungen für nachhaltiges Bauen und Technologien für autarke Energieversorgung. Die Ergebnisse als zentrale Elemente des autartec®-FreiLichtHauses sollen bis zum Projektende im Jahr 2017 in die Praxis umgesetzt werden.

Schwerpunkte der Forschungsarbeiten des Fraunhofer IVI bilden strukturintegrierte Speicherelemente, bei deren Entwicklung langjährige Erfahrungen im Bereich der Batterieentwicklung einfließen können. Desweiteren arbeitet das Institut an der effizienten Bereitstellung und dem bedarfsorientierten Management von Wärme und Kälte im Gebäudekomplex.

Fraunhofer IVI mit mehreren EU-Projekten am Start

Das Fraunhofer IVI ist an zahlreichen neuen EU-geförderten Projekten beteiligt, die in den letzten Woche offiziell gestartet sind. Einige Projekte koordiniert das Fraunhofer IVI, in anderen ist es als Partner vertreten.

Das Forschungsprojekt EU-CIRCLE begann offiziell im Juni 2015. Es zielt darauf ab, die Belastbarkeit von verbundener und voneinander abhängiger kritischer Infrastruktur im Hinblick auf den Klimawandel zu untersuchen. Das Projekt bringt 20 führende Forschungseinrichtungen, Regierungsorganisationen, meteorologische Dienste sowie größere und kleinere Unternehmen aus dem Bereich Schutz kritischer Infrastrukturen zusammen. Ziel ist es einen konzeptionellen Rahmen zu schaffen, mit dessen Hilfe die Widerstandsfähigkeit europäischer Infrastruktur gegenüber klimatischen Herausforderungen gefördert werden kann.

Am 7. Mai starten die EU-Projekte IT2Rail und In2Rail offiziell in Brüssel. Beide Projekte gehören zu den vier Leuchtturm-Projekten, in denen die fachlichen Grundlagen für die Shift2Rail-Technologieinitiative der europäischen Bahnindustrie erarbeitet werden. Während IT2Rail auf die Auskunfts-, Ticketing- und Buchungsdienste entlang länderübergreifender Reiseketten fokussiert, stehen bei In2Rail Themen rund um Design, Konstruktion und Instandhaltung von Eisenbahninfrastruktur im Mittelpunkt. In beiden Vorhaben arbeiten hierzu insgesamt mehr als 70 Partner aus Industrie, Bahnunternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Das Fraunhofer IVI bringt in diese Kooperationen sowohl seine Kompetenzen zu Auskunfts- und Ticketingsystemen im öffentlichen Personennahverkehr als auch zu Infrastrukturmanagement und Instandhaltungsplanung ein.

Ebenfalls im Mai 2015 startete TARGET (Training Augmented Reality Generalised Environment Toolkit), ein Forschungs- und Innovationsprojekt der EU. Das Projekt vereint das Know-how von 16 Organisationen und hat die Entwicklung einer europaweiten Plattform für Lernspiele, sogenannten Serious Games, zum Ziel. Die Spieleplattform soll neue Tools, Techniken und Inhalte bereitstellen, die zum Training und zur Bewertung der Kompetenzen von Security Critical Agents (SCAs) dienen. Als SCAs werden beispielsweise Anti-Terror-Einheiten, Grenzbeamte oder Ersthelfer (Polizei, Feuerwehr, Rettungspersonal, zivile Sicherheitsorgane oder Betreiber kritischer Infrastrukturen) bezeichnet.

Das Fraunhofer IVI ist zweitgrößter technischer Partner im Projekt und dabei für die Entwicklung der Architektur des Gesamtsystems maßgeblich verantwortlich. Zusätzlich zu dieser konzeptionellen Arbeit entsteht am Institut der eigentlichen Kern des Trainingssystems: der Simulator.

Außerdem spielt die Integration der verschiedenen Komponenten, an deren Konzeption mehrere Projektpartnern beteiligt sind, in das zu schaffende System eine wichtige Rolle.

Das Fraunhofer IVI koordiniert das seit Anfang Mai über drei Jahre geförderte Projekt INFRALERT (Linear Infrastructure Efficiency Improvement by Automated Learning and Optimised Predictive Maintenance Techniques) mit dem Ziel, auf Basis eines expertenbasierten Informationssystems das Management großer Infrastrukturanlagen wie Bahnstrecken oder Straßennetze zu unterstützen und zu automatisieren.

Der Zustand der Transportinfrastruktur hat großen Einfluss auf die soziale und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit einer Region. Während in den nächsten Jahren mit einem starken Anstieg an die Anforderungen im Landtransport zu rechnen ist, scheint ein deutlicher Ausbau der finanziellen Ressourcen für die Erweiterung und den Erhalt der Infrastrukturnetze nicht in Sicht. Um dennoch den wachsenden Ansprüchen zu genügen, soll mit INFRALERT eine Optimierung der Leistungsfähigkeit existierender Infrastruktur erzielt werden.

Weitere vier EU-Projekte, in denen das Fraunhofer IVI vertreten ist, beginnen in den nächsten Wochen.

Jubiläumsnacht der Wissenschaft und Wirtschaft in Freiberg am 20. Juni 2015

Unter dem Motto »Elektromobilität bewegt uns alle – von der aktuellen Forschung zur Anwendung« präsentierte sich das Fraunhofer IVI gemeinsam mit dem Institut für Elektrotechnik der TU Bergakademie Freiberg.

Publikumsmagneten waren nicht nur der schnellladefähige Elektrobus und das ElektrofahrradVeloCité. Auch zwei BMW i3 weckten das Interesse der zahlreichen Besucher.

Anlass des großangelegten Events war das 250-jährige Bestehen der TU Bergakademie Freiberg.

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