DAK - Dresdner Automatisierungstechnische Kolloquien

Tradition im Wandel der Zeit

Getragen vom Fraunhofer IVI sowie Instituten der Elektrotechnischen Fakultät der TU Dresden hat sich das Dresdner Automatisierungstechnische Kolloquium mit seiner mehr als 20-jährigen Tradition als eine anspruchsvolle Veranstaltungsreihe etabliert.

Das Spektrum der angebotenen ingenieurwissenschaftlichen Themen ist weit und reicht von grundlagenorientierter Regelungs- und Systemtheorie über automatisierungstechnische Praxis, Mechatronik, Sensorentwicklung, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik bis hin zu interessanten anwendungsorientierten Vorträgen.

Vorträge renommierter Fachkollegen bilden den Mittelpunkt der regelmäßigen Veranstaltungen. Dazu kommen Beiträge aus den beteiligten Instituten. Die Bedeutung des DAKs, eine fachspezifische Kommunikationsplattform für Universitätsinstitute, Hoch- und Fachschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Ingenieur- und Industrieunternehmen der Region zu bilden, wird damit gestärkt.

295. Kolloquium

Montag, 21. Oktober 2019, 13 Uhr


Markus Zgorzelski, M. Sc.
Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Lehrstuhl für Automatisierungstechnik und Prozessinformatik


Titel: Kooperative Trajektorienfolgeregelung in vernetzten ereignisdiskreten Systemen


Kurzfassung / Abstract

Ein vernetztes ereignisdiskretes System bezeichnet einen Verbund von geregelten Teil-systemen mit diskreten Zuständen 𝑧𝑖∈ 𝒵𝑖, die ein digitales Kommunikationsnetz einsetzen, um bei Bedarf ihre Aktivitäten untereinander zu koordinieren. Lokale Trajektorienfolgeregler statten die Teilsysteme mit einer weitgehenden Autonomie aus, so dass diese auf äußere Anforderungen in Form von Zielzuständen flexibel reagieren können. In einem vernetzten System schränken gemeinsame Steuerungsaufgaben die Teilsysteme derart ein, dass diese einen bestimmten Anteil ihrer lokalen Aufgaben 𝑧F𝑖 nur gemeinsam durch eine temporäre Kooperation erfüllen können.

Der hier vorgestellte Ansatz verwendet die Modellform der Eingangs-/Ausgangsautomaten und hat das Ziel, die lokalen Zustände der Teilsysteme 𝑧𝑖 nach endlich vielen Schritten 𝑘𝑖 in die vorgegebenen Zielzustände (𝑧F1,⋯,𝑧F𝑁) zu überführen. Gemeinsame Steuerungsaufgaben werden durch synchronen Zustandsübergänge 𝛾 beschrieben. Wenn mehrere derartige Übergänge in Folge auftreten besteht die Gefahr, dass sich die Teilsysteme gegenseitig blockieren können. Um ein Verklemmen des Gesamtsystems zu verhindern, werden Netzwerkeinheiten derart entworfen, dass sie die Verklemmungen erkennen und mittels temporärer Kommunikation auflösen, indem sie die lokalen Steuereingaben der Teilsysteme zeitweise modifizieren.

296. Kolloquium

Montag, 13. Januar 2020, 13 Uhr


Thomas Beckers, M. Sc.
Technische Universität München, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Lehrstuhl für Informationstechnische Regelung


Titel: Datenbasierte Regelung mit Garantien

 

Kurzfassung / Abstract

Wird noch bekannt gegeben.

Organisatorisches

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet jeweils 13 Uhr im

Konferenzraum des Fraunhofer IVI Dresden, Zeunerstraße 38, 01069 Dresden

statt.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Einladung erfolgt per E-Mail. Interessenten können sich über

Elke Sähn, Gruppenleiterin »Kommunikation und Design«,
Telefon +49 3 51 4640-612,
presse@ivi.fraunhofer.de

in den Verteiler eintragen lassen.

Veranstalter