DAK - Dresdner Automatisierungstechnische Kolloquien

Tradition im Wandel der Zeit

Getragen vom Fraunhofer IVI sowie Instituten der Elektrotechnischen Fakultät der TU Dresden hat sich das Dresdner Automatisierungstechnische Kolloquium mit seiner mehr als 20-jährigen Tradition als eine anspruchsvolle Veranstaltungsreihe etabliert.

Das Spektrum der angebotenen ingenieurwissenschaftlichen Themen ist weit und reicht von grundlagenorientierter Regelungs- und Systemtheorie über automatisierungstechnische Praxis, Mechatronik, Sensorentwicklung, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik bis hin zu interessanten anwendungsorientierten Vorträgen.

Vorträge renommierter Fachkollegen bilden den Mittelpunkt der regelmäßigen Veranstaltungen. Dazu kommen Beiträge aus den beteiligten Instituten. Die Bedeutung des DAKs, eine fachspezifische Kommunikationsplattform für Universitätsinstitute, Hoch- und Fachschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Ingenieur- und Industrieunternehmen der Region zu bilden, wird damit gestärkt.

Programm

289. Kolloquium

Montag, 28. Mai 2018, 13 Uhr

Sebastian Bernhard, M.Sc.

Technische Universität Darmstadt,
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, Institut für Automatisierungstechnik und Mechatronik,
Fachgebiet Regelungsmethoden und Robotik

Ein einheitliches Verfahren zum einfachen Entwurf von Folgeregelungen für quadratische, unter- und überaktuierte lineare Systeme

 

Kurzfassung

Der Entwurf von Regelungen zum Folgen von Solltrajektorien ist eines der Kernprobleme in der Regelungstechnik. Während dieses für quadratische Systeme als gelöst zu betrachten ist, ergeben sich für eine unterschiedliche Anzahl von Stellgrößen und Ausgangsgrößen noch interessante offene Fragen, die in der Literatur bisher nur unvollständig beantwortet werden. So existieren bei der Überaktuierung zusätzliche Freiheitsgrade, mit denen sich die Systemdynamik gezielt beeinflussen lässt. Dies führt zu der Frage, wie diese gewinnbringend genutzt werden sollen. Im Falle der Unteraktuierung ist hingegen ein exaktes Folgen der Solltrajektorie im Allgemeinen unmöglich und es bleibt unklar, ob und wie eine sinnvolle Folgeregelung bestimmt werden kann.

In diesem Vortrag zeigen wir, dass die beiden unterschiedlichen Fragestellungen tatsächlich zwei Spezialfälle eines linear-quadratischen Folgeregelungsproblems darstellen. Mithilfe eines einheitlichen Vorgehens leiten wir dann neue Entwurfsverfahren her, die ebenso einfach anzuwenden sind wie jene für quadratische Systeme. Schlussendlich werden wir die aufgeführten Fragen umfassend beantworten, indem wir nachweisen, dass die neu entworfene Folgeregelung eine optimale Stellenergie bzw. eine optimale Energie des Folgefehlers garantiert.

Organisatorisches

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet jeweils 13 Uhr im

Konferenzraum des Fraunhofer IVI Dresden, Zeunerstraße 38, 01069 Dresden

statt.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Einladung erfolgt per E-Mail. Interessenten können sich über

Elke Sähn, Gruppenleiterin »Kommunikation und Design«,
Telefon +49 3 51 4640-612,
presse@ivi.fraunhofer.de

in den Verteiler eintragen lassen.

Veranstalter