Aktuelles

Kick-Off des Projekts »LAURIN«

8. Juli 2022

© DEKRA
Übergabe des Förderbescheids
© DEKRA
Schwarmtest
© DEKRA
Digitale Kick-Off-Veranstaltung zu LAURIN

Nachdem bereits am 21. Juni 2022 die Übergabe des Förderbescheids erfolgt war, fand am 8. Juli 2022 die Kick-Off-Veranstaltung des lang ersehnten Projekts LAURIN im Rahmen des durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderten »Modernitätsfonds – Digitalisierung und datenbasierte Innovationen für Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren« statt. Gemeinsam mit Vertretern des BMDV, des Projektträger VDI/VDE sowie der Projektpartner wurden die Zielstellung zur Durchführung von Test kooperativer und automatisierter Fahrmanöver sowie die Schwarmautomatisierung der Targetplattformen besprochen und diskutiert.

Das vom Fraunhofer IVI gemeinsam mit der DEKRA initiierte Forschungsvorhaben soll im Ergebnis die Testautomation des DEKRA Lausitzring auf ein neues Level heben. Komplexität und Quantität notwendiger Testszenarien zur Zulassung oder für entwicklungsbegleitende Tests automatisierter Fahrzeuge sind außerordentlich hoch, wobei das Testen kooperativer, sich wechselweise beeinflussender Fahrfunktionen im Schwarm diesen Aufwand um einiges vervielfacht. Derartige Szenarien sind auf digitalen Testfeldern nur im Dauertestbetrieb erfahrbar.

Das Projektvolumen umfasst ca. 4,2 Mio. €, wovon 58 Prozent vom BMDV gefördert werden. Im Konsortium sind Kompetenzen der Unternehmen der kompletten Test- und Prüfkette vereint. Die DEKRA verfügt über eines der modernsten Testgelände, ibeo bringt die hochpräzise Umfeldsensorik ins Projekt ein, gesteuert werden die Testentitäten über den Leitstand von iMAR. SmartMobile Labs realisiert die 5G Kommunikation und TraceTronic ist Experte im Virtuell Continous Testing.

Die Schwerpunkte des Fraunhofer IVI liegen in den Bereichen Kommunikation und Manöversteuerung im Zuge der Realisierung von Test- und Prüfszenarien hochautomatisierter vernetzter Fahrfunktionen im Fahrzeugschwarm bei hohen Geschwindigkeiten. Dabei kommen die am Institut verfügbaren überfahrbaren Plattformen der Firma AB Dynamics zum Einsatz und werden für den Einsatzfall umfangreich erweitert. Im Frühjahr 2025 sollen die Ergebnisse im Rahmen eines Demonstrators vorgestellt werden.

Additive Manufacturing Forum 2022

5. bis 6. Juli 2022

© AM Forum

Unter dem Motto »Industrieller 3D-Druck im Aufwind« präsentierte sich das Fraunhofer IVI vom 5. bis 6. Juli 2022 auf dem 6. Additive Manufacturing Forum 2022, der Leitkonferenz für additive Fertigung mit Fachausstellung, in Berlin. Das Institut stellte das Projekt AMCOCS vor – eine Plattform für digitale Prüf- und Zertifizierungsverfahren in der additiven Fertigung.

Um ein solches Verfahren einsetzen zu dürfen, ist das Erbringen von Festigkeitsnachweisen eine notwendige Voraussetzung. Gegenwärtig existieren für den Bereich nur sehr zeit- und kostenintensive Qualitätssicherungsprozesse, die für den breiten Einsatz dieser Methodik eine hohe Hürde darstellen. Das Ziel von AMCOCS ist die Beschleunigung des Prüf-und Zertifizierungsprozesses durch die Entwicklung einer digitalen, selbstlernenden Prüf- und Zertifizierungsplattform. Diese bündelt Daten aus den Produktionsphasen der additiven Fertigung, Nachbearbeitung und Werkstoffkennwertermittlung.

Im Rahmen dieses Vorhabens wird AMCOCS mit Use-Cases aus dem Bereich der Luftfahrt pilotiert. Mit Hilfe komplexer Algorithmen können Prognosen über die Festigkeit der zu druckenden Objekte abgeleitet werden. In Zukunft soll es möglich sein, bereits vorab – also vor dem Ausdruck – verlässliche Aussagen über die Festigkeit der zu druckenden Objekte zu treffen. Die auf dieser Basis ermittelten Materialkennwerte erlauben den Anwendern eine fachgerechte Auslegung. Händische Prüf- und Zertifizierungsverfahren lassen sich damit verkürzen.

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

Erste Design-Fachkonferenz des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design«

06. Juli 2022

© Fraunhofer IVI

Mit »Design im Fokus Fraunhofer-Forschung« bot das Fraunhofer-Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« Mitarbeitern der Fraunhofer-Gesellschaft, Partnern aus der nationalen Hochschullandschaft, Künstlern und Interessierten erstmalig ein Konferenz- und Ausstellungsformat für den Austausch interner Designprojekte mit externer Designpraxis und Designforschung.

In drei spannenden Sessions mit den Schwerpunkten »Produktdesign & Interaktion«, »Architektur & Workspace Design« und »Innovationsforschung & Design Integration« sowie einer begleitenden Ausstellung wurden neben erfolgreichen Netzwerk-Projekten auch Best-Practice-Beispiele aus den Fraunhofer-Instituten vorgestellt.

Im Rahmen der Konferenz, die in den Räumen des Fraunhofer-Forum Berlin stattfand, konnte zudem über den erfolgreichen Start des zukünftig am Fraunhofer IVI beheimateten DesignLab, einer Initiative der Fraunhofer-Institute IWU, IWS und IVI sowie der Technischen Universität Dresden, informiert werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und viele interessante Projekte!

© Sandra Kühnapfel
© Fraunhofer IVI
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Hannover Messe 2022

20. Mai - 02. Juni 2022

© Fraunhofer IVI

Flexible datenschutzkonforme Verkehrsdatenerfassung unter allen Wetterbedingungen

Im Kontext des vernetzten und automatisierten Fahrens wird künftig die Absicherung vieler innerstädtischer Bereiche mittels in der Infrastruktur verbauter Sensoren erfolgen. Die zuverlässige Wahrnehmung von Verkehrsteilnehmern unter schwierigen Witterungsbedingungen gehört zu den Herausforderungen, die sich nur mit kooperierenden und vernetzten Sensorsystemen bewältigen lassen.

Im Projekt KonSensData (Kooperierende Sensoren für Data) des Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies CCIT entsteht derzeit eine Hardwarelösung aus Radar und Infrarotkamera in Verbindung mit einer Datenfusion, um vielfältige Klassen der Verkehrsteilnehmer flexibel, datenschutzkonform und vor allem robust zu detektieren und die Daten an andere Verkehrsteilnehmer übermitteln zu können. Das Fraunhofer-Anwendungszentrum »Vernetzte Mobilität und Infrastruktur« mit Sitz in Ingolstadt ist federführend an den Forschungsarbeiten beteiligt. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) trägt das Institut zur Forschung im Bereich der Mobilität in Bayern bei.

Danke, dass Sie uns und unser Exponat der Sensorbox auf der Hannover Messe besucht haben!

 

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

Experimentierfeld LANDNETZ mit »Innovationspreis Reallabore« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgezeichnet

31. Mai 2022

© Maximilian Deutsch, LfULG

Das digitale Experimentierfeld LANDNETZ wurde am 31.5.2022 mit dem »Innovationspreis Reallabore: Testräume für Innovation und Regulierung« in der Kategorie »Einblicke« ausgezeichnet. Der vom BMWK zum zweiten Mal ausgelobte Wettbewerb möchte Reallabore sichtbar machen, innovative Ideen würdigen und zu neuen Reallaboren ermuntern.

Seit 2019 forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden (TUD) gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI an Lösungen zur flächendeckenden drahtlosen Datenübertragung und Vernetzung, um die Digitalisierung in der Landwirtschaft voranzubringen. Dabei setzen die drei Projektbeteiligten auf eine neuartige Kommunikationsinfrastruktur. Mit Hilfe vollständig portabler Campusnetze mit eigenständigem Mobilfunknetz und Servern werden landwirtschaftliche Flächen mit 5G versorgt und digitale Anwendungen in der Landwirtschaft konzipiert und erprobt. 

Fraunhofer SIRIOS feierlich eröffnet

25. Mai 2022

© Paul Hahn / Fraunhofer FOKUS
Eröffnungsveranstaltung des Fraunhofer SIRIOS im FUTURIUM in Berlin

Das neugegründete Fraunhofer-Zentrum für die Sicherheit Sozio-Technischer Systeme SIRIOS wurde im Berliner FUTURIUM mit rund 100 Gästen sowie hochrangigen Vertretern aus Politik, Sicherheitsbehörden, Industrie und Forschung offiziell eröffnet. Ziel des Vorhabens ist es, im Rahmen einer institutsübergreifenden Kooperation der vier Fraunhofer-Institute EMI, FOKUS, IOSB und IVI komplexe Krisen wie eine Sturzflut oder einen Terroranschlag umfassend virtuell abzubilden.

Die öffentliche Sicherheit steht vor großen Herausforderun­gen, zudem sind die vielfältigen Abhängigkeiten zwischen Menschen, Technik und Infrastrukturen in modernen hochvernetzten Gesellschaften – den sozio-technischen Systemen – extrem komplex und bislang für Fragen der öffentlichen Sicherheit noch nicht hinreichend analysiert. Mit der Eröffnung des neuen Fraunhofer SIRIOS wurde daher der Startschuss für einen weiteren Meilenstein in der deutschen Sicherheitsforschung gegeben.

© Paul Hahn / Fraunhofer FOKUS
Dialogrunde
© Paul Hahn / Fraunhofer FOKUS
Fraunhofer-Präsident Prof. Dr. Reimund Neugebauer
© Paul Hahn / Fraunhofer FOKUS
Dialogrunde

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