Aktuelles

Erfolgreicher Start für MOBILITIES FOR EU

30. Januar bis 1. Februar 2024 | Fraunhofer IVI beim Kick-off in Madrid

© Picture credits: Mercamadrid (Josetxu Miguel)
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Vom 30. Januar bis 1. Februar setzte der gelungene Kick-off in Madrid den Startschuss für das Projekt MOBILITIES FOR EU. Bei dem EU-finanzierten Projekt kamen 29 Partner aus neun europäischen Ländern zusammen, um in den nächsten fünf Jahren gemeinsam innovative Mobilitätskonzepte zu schaffen. So soll dazu beigetragen werden, die Ziele des europäischen Green Deals bis 2030 zu verwirklichen.

Hierbei wird ein ganzheitlicher sowie nutzerorientierter Ansatz verfolgt, um klimaneutrale und intelligente Städte zu schaffen. Dafür sollen kosteneffektive, praktikable Lösungen für den Personen- und Güterverkehr realisiert werden. Dresden und Madrid übernehmen als Lead Cities eine Vorreiterrolle, wobei sie 27 innovative Mobilitätslösungen demonstrieren dürfen. Diese Lösungen werden in elf Pilotprojekten sowohl durch Fahrzeuge als auch infrastrukturelle Konzepte umgesetzt. Kernpunkte dabei stellen Elektrifizierung, Automatisierung und Konnektivität dar.

Das Fraunhofer IVI wird das Projekt aktiv in den Bereichen C-ITS, Mobility Data Space und Infrastrukturassistenz für CCAM unterstützen. Im Rahmen des Kick-Offs vertrat Moris Zahtila stellvertretend die beiden Abteilungen »Kognitive und Kooperierende Systeme« und »Mobilität und digitale Dienste« des Fraunhofer IVI.

Verkehrssicherheit und -effizienz im Ingolstadt Innovation Lab

24. Januar 2024 | Forschungsprojekt IN2Lab erfolgreich abgeschlossen

© THI
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In einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren wurden im Rahmen des IN2Lab-Projekts das Testfeld »Erste Meile« am Auwaldsee in Ingolstadt aufgebaut und ein Absicherungssystem für automatisierte Fahrfunktionen entwickelt. Die Abschlussveranstaltung am 24. Januar in Ingolstadt führte noch einmal deutlich vor Augen, dass das Testfeld die Mobilitätsregion um eine offene, urbane Entwicklungs- und Demonstrationsplattform für 5G-basierte Mobilitätanwendungen bereichert hat.

Unter Koordination der THI entwickelten die Projektpartner Fraunhofer IVI (mit seinem Anwendungszentrum in Ingolstadt), Audi, Blickfeld und Continental wesentliche Komponenten des Absicherungssystems, darunter infrastrukturseitige Sensoren zur Umfelderfassung, Car2X-Kommunikation zur Vernetzung von Fahrzeugen, Infrastruktur sowie eine Mission Control im Backend zur Überwachung und Steuerung. Das Fraunhofer IVI ist gemeinsam mit der THI Schlüsselpartner im Testfeld und hat maßgeblich zu dessen Konzeption, Architektur und Spezifikation beigetragen. Zudem unterstützt das Institut den Ausbau des Testfelds um weitere Roadside Units im Projekt 5GoIng, sowie die Weiterentwicklung zum Reallabor.

IN2Lab wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen der Initiative Bayern Digital II gefördert.

Hochrheinseminar zu Besuch am Fraunhofer IVI

24. Januar 2024 | Potentieller Forschernachwuchs informiert sich über das Institut und seine Projekte

© Fraunhofer IVI

Eine einwöchige Studienfahrt führte 20 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des »Hochrheinseminars für Mathematik und Naturwissenschaften« – einem schulübergreifendem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg für besonders begabte Jugendliche – zusammen mit zwei Lehrkräften nach Dresden.

Am 24. Januar besuchten sie das Fraunhofer IVI. Neben einer kurzen Präsentation über das Institut hatten sie Gelegenheit, die zwei Forschungsprojekte FAPS und ALBACOPTER® näher kennenzulernen. Sie zeigten dabei großes Interesse und informierten sich zudem über Studienmöglichkeiten in der sächsischen Landeshauptstadt und Angebote für Studentinnen und Studenten bei Fraunhofer.

© Fraunhofer IVI
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Intelligentes Tracking- und Vorhersagesystem für verbesserte Sicherheit und kooperatives Fahren

16. Januar 2024 | Kick-Off-Meeting des Projekts DISRUPT in Ingolstadt

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Kooperatives Tracking- und Prädiktionsszenario

DISRUPT steht für »Decentralized Intelligent System for Road User Prediction and Tracking« (Deutsch: Dezentrales intelligentes System zur Vorhersage und Verfolgung von Verkehrsteilnehmern). Konkret wird im Forschungsvorhaben die kooperative Umgebungswahrnehmung und die Prädiktion der Verkehrsteilnehmer mittels Infrastruktur- und Fahrzeugsensorik untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt innerhalb des Vorhabens kommt der Entwicklung miteinander vernetzter, dezentraler Trackingalgorithmen sowie der Prädiktion der Verkehrsteilnehmer zu.

Das Vorhaben wird vom VDI/VDE im Bayerischen Verbundforschungsprogramm (BayVFP) des Freistaates Bayern in der Förderlinie »Digitalisierung« unterstützt und vom Fraunhofer IVI koordiniert.

Fraunhofer-Leitprojekt ALBACOPTER® begeistert

6.-7. Dezember 2023 | Beiratstreffen am Fraunhofer IVI in Dresden

© Fraunhofer IVI
Beiratstreffen im Fraunhofer-Leitprojekt ALBACOPTER®.

Am Ende eines erfolgreichen Jahres mit spannenden Arbeiten an den Einzeltechnologien, der Systemintegration und mehreren öffentlichkeitswirksamen Auftritten wie auf der SIAE in Paris, der IAA in München sowie auf der AIRTEC in Augsburg fand im Beisein von Vertretern der Fraunhofer-Zentrale ein Treffen mit dem Beirat in Dresden statt.

Das Konsortium präsentierte in Fachvorträgen und anhand zahlreicher Exponate u. a. zur Fluglageregelung, zu KI-basierter Notlandung und Flugüberwachung, redundanter Board-Elektronik, elektrischem Antriebsstrang und Propellerprüfstand sowie recycelfähigen Leichtbaumaterialien den aktuellen Stand des Forschungsvorhabens. 

Zum ersten Mal konnten sich die zahleichen externen und internen Gäste die von der Leichtwerk AG in Braunschweig fertiggestellten Tragflächen sowie Rumpf- und Heckteile des ALBACOPTER® 0.5 ansehen, während die Ergebnisse von Designstudien zum ALBACOPTER® 1.0 mittels VR-Brille zu bestaunen waren. Dass die hervorragende Zusammenarbeit mit der Leichtwerk AG im Rahmen einer Innovationspartnerschaft zum ALBACOPTER® 1.0 in den kommenden Jahren fortgesetzt wird, fand im Beraterkreis einstimmige Zustimmung.

Erste Erprobungsflüge des ALBACOPTER® 0.5 sind für das Frühjahr 2024 am nationalen Erprobungszentrum des DLR in Magdeburg-Cochstedt geplant. Die dafür erforderliche Fluggenehmigung wurde durch das Luftfahrtbundesamtes bereits erteilt.

Experimentierstart im Reallabor in Mittweida

7. Dezember 2023 | Staatsminister Thomas Schmidt übergibt den Schlüssel für Telewerk-Neubau

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Im Reallabor Telewerk erforschen und demonstrieren das Fraunhofer IVI, die Hochschule Mittweida und die Volksbank Mittweida gemeinsam, wie modernes Leben und Arbeiten im ländlichen Raum aussehen und so die Region voranbringen kann. Zum Experimentierstart am 7. Dezember übergab Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung, den Schlüssel zum Neubau, der mit seiner innovativem Holzbauweise nicht nur Hülle, sondern auch selbst Teil der Experimentalplattform ist.

Das Telewerk versteht sich als regionaler Vordenker in wichtigen Handlungsfeldern der modernen Arbeit: angefangen von der Cybersicherheit digitaler Infrastrukturen über die IoT-Vernetzung in der Gebäude- und Anlagentechnik, den minimalen CO2-Fußabdruck bei Bau und Betrieb durch die Bauweise mit dem nachwachsenden Material Holz und der regenerativen Energieversorgung bis hin zu sozialwissenschaftlichen Fragen der Telearbeit und nachhaltigen Lebensformen auf dem Land.

Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) fördert das Vorhaben im Rahmen seines simul+InnovationHub und unterstützt ebenfalls die an derselben Adresse in den nächsten Monaten unter Leitung des Fraunhofer IVI entstehende Pilotsiedlung »AMSEL – autarke Mikrosiedlung für energiebewusste Lebensweise«.

© Fraunhofer IVI
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Gemeinsam auf dem Weg zur Vision Zero

4.-5. Dezember 2023 | Partner im EU-Projekt SOTERIA treffen sich zur General Assembly in Dresden

© Fraunhofer IVI
Die SOTERIA-Projektpartner trafen sich am Fraunhofer IVI in Dresden.
An der Befragung im Projekt kann noch bis Ende des Jahres teilgenommen werden.

Im Kontext einer sich rasch verändernden städtischen Mobilität, parallel zu einer besorgniserregenden Anzahl von Verkehrstoten, hat die Europäische Kommission ein ehrgeiziges Ziel festgelegt: Bis 2050 sollen auf europäischen Straßen nahezu null Todesfälle erreicht werden – die sogenannte »Vision Zero«. Das im Rahmen von Horizon Europe geförderte Forschungsvorhaben SOTERIA möchte die Erreichung des Vision-Zero-Ziels für gefährdete Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer (VRU) beschleunigen. Hierzu entwickeln die 16 Projektpartner gemeinsam einen ganzheitlichen Rahmen innovativer Modelle, Werkzeuge und Dienstleistungen, die datengesteuerte städtische Sicherheitsintelligenz ermöglichen, sicheres Reisen von VRUs erleichtern und die sichere Integration von Mikromobilitätsdiensten in komplexen Umgebungen fördern.

Bei der zweiten General Assembly trafen sich die Projektbeteiligten zu einem zweitägigen Austausch am Fraunhofer IVI in Dresden. Auf dem Programm standen neben Fachvorträgen, Updates zu den einzelnen Arbeitsständen und Planung der nächsten Schritte auch spezielle Workshops zur Planung der weiteren Verwertung der Projektergebnisse.

Der nächste große Meilenstein wird die Auswertung einer europaweiten Befragung zur gefühlten Sicherheit und erlebter Unsicherheiten gefährdeter Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sein. An dieser Befragung kann gern noch bis Ende des Jahres teilgenommen werden. Alle Teilnehmenden haben die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.

 

Europapremiere: Batteriewechselstation für schwere Lkw eröffnet

23. November 2023 | Projekt eHAUL präsentiert Anlage in Lübbenau

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Video: Automatisierte Batteriewechselstation für schwere eLkw

Europa verfügt nun (endlich) über seine erste vollautomatische Batteriewechselstation für schwere Lkw, die im brandenburgischen Lübbenau dem begeisterten Publikum vorgestellt und in einer Live-Vorführung demonstriert wurde.

Binnen 10 Minuten können die Batterien gewechselt, die Fahrt mit vollen Akkus fortgesetzt und die ausgebauten Batterien entkoppelt vom Fahrzeug geladen werden. Damit rückt eine Technologie näher an die Markteinführung, die einen wertvollen Beitrag bei der Elektrifizierung von schweren Nutzfahrzeugen leisten kann und dabei i. d. R. mit vorhandenen Netzanschlüssen auskommt. Nun gehen zwei damit ausgestattete 40-Tonner in den Realbetrieb auf Strecken zwischen Berlin und Dresden. Dafür wurden sowohl die Fahrzeuge als auch die Station mit dem Monitoringsystem des Fraunhofer IVI ausgestattet, um wertvolle Daten für die Auswertung des Betriebs zu sammeln. Aber auch Algorithmen des Instituts zur Batteriediagnose lassen sich mit dieser Datenbasis weiterentwickeln und dabei die Einflüsse des Batteriewechselkonzepts auf die Batteriealterung untersuchen.

Entstanden ist die Wechselstation im vom BMWK geförderten Projekt eHAUL.

 

© Fraunhofer IVI
Im Projekt eHAUL wurde die deutschland- und europaweit erste, vollautomatische Batteriewechselstation für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge eröffnet.
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Im Projekt eHAUL wurde die deutschland- und europaweit erste, vollautomatische Batteriewechselstation für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge eröffnet.
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Im Projekt eHAUL wurde die deutschland- und europaweit erste, vollautomatische Batteriewechselstation für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge eröffnet.

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