Automatisierte Landwirtschaft

...elektrisch und vernetzt

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Unterbodenladesystem

...in kürzester Zeit hohe Energiemengen übertragen

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autartec®

...energieautarkes Wohnen auf dem Wasser

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MobiKat

...Mobilität in Gefahren- und Katastrophensituationen

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AutoTruck

...vollautomatischer Verteiler-eLkw für Automatisierungszonen

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Synchrone Mobilität

...intelligente Verkehrssysteme der Zukunft

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Schnellladefähiger Elektrobus

...vollelektrischer Busbetrieb nach dem DockingPrinzip

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HandyTicket Deutschland

...bequem, mobil und bargeldlos ­­­­­­­­- Fahrscheineinkauf per Mobiltelefon

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Aktuelles

Wie Sicherheitsbehörden künftig kommunizieren

Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen erhält das Fraunhofer IVI den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2020 für Technologie zur Informationsübermittlung und Koordination im Einsatz.

© Fraunhofer / Banczerowski
Die Preisträger Dr. Kamen Danowski vom Fraunhofer IVI (links) und Frank-Michael Löst vom Landeskriminalamt Sachsen

Um praktische Herausforderungen der Terrorismus- und Kriminalitätsbekämpfung lösen zu können, entwickelte ein Team aus Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI aus Dresden und Polizeibeamten eine neue zukunftsorientierte Technologie zur Informationsübermittlung und Koordination im Einsatz. Dafür erhalten die Entwickler den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2020. Der hohe Nutzen in der Praxis und die Akzeptanz der Anwender führten zu einer bundesweiten Etablierung der Lösung.

Seit 1978 verleiht die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Mitarbeitenden mit Systemrelevanz und dem direkten Potenzial, entscheidend zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und zur Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland beizutragen.

5. Zukunftsforum simul+

Am 3. September 2020 fand in Radebeul das 5. Zukunftsforum simul+ des Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung statt. In seiner Rede blickte Staatsminister Thomas Schmidt noch einmal zurück. Im August 2016 war die Zukunftsinitiative simul+ von ihm ins Leben gerufen wurden. Ursprünglich standen Vorhaben aus den Bereichen Umwelt-, Forst-, Land- und Ernährungswirtschaft im Fokus. Mit der Gründung des Staatsministeriums für Regionalentwicklung konnte das Themenspektrum deutlich erweitert werden. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung bildeten neue Ideen aus dem Baubereich. Dazu gehörte auch das schwimmende autartec®-Haus. Nach einem kurzen Filmbeitrag stellte sich Institutsleiter Prof. Matthias Klingner in einem 10minütigen Gespräch aktuellen Fragen zu den Zielen, Erfahrungen und Besonderheiten des Projektes.

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

Leben und Arbeiten im ländlichen Raum attraktiver machen

Staatsminister Thomas Schmidt will Innovationen nutzen, um Strukturwandel zu gestalten

© Fraunhofer IVI

Das schwimmende autartec®-Haus am Bergheider See ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Wissenschaft zur Bewältigung der Herausforderungen im ländlichen Raum beitragen kann – so empfand es der Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt bei seinem Besuch des Gebäudes am 20. August 2020. Prof. Matthias Klingner, Institutsleiter des Fraunhofer IVI, erläuterte dem Gast, wie die verschiedenen im Haus integrierten Technologien in den Bereichen Strom, Wärme und Wasser zusammenwirken und eine weitest gehende Selbstversorgung ermöglichen. Zudem verkörpern hier effiziente und natürliche Materialien wie Textilbeton und Holz naturnahes Wohnen in ökologischen und architektonischen Freiheiten, die im urbanen Raum so nicht zu finden sind. Der Minister sieht in solchen Innovationen eine große Chance, den Strukturwandel im ehemaligen Braunkohlerevier erfolgreich zu gestalten und die Region noch lebenswerter zu machen.

Für Matthias Klingner ist das Projekt ein gelungener Ansatz, neue Lebensformen außerhalb der großen Ballungsräume zu begünstigen und die Attraktivität ländlicher Regionen für junge Menschen zu steigern. Das Fraunhofer IVI arbeitet basierend auf dem ersten schwimmenden autartec®-Haus daher an Konzepten für ganze Siedlungsstrukturen, die sich regenerativ versorgen und mithilfe des 5G-Standards so vernetzen lassen, dass eine Versorgung mit ausschließlich erneuerbaren Energien möglich wird.

Batteriezustand per Ferndiagnose prüfen

Diagnosesystem IVImon erkennt Stressfaktoren und hilft, individuelle Leistung und Reichweite von Elektrofahrzeugen einzuschätzen

Überwachung des Batteriezustands mit IVImon

Leistung und Durchhaltevermögen der Fahrzeugbatterien hängen nicht nur von Bauweise und Qualität der Energiespeicher ab. Entscheidend ist vor allem auch, wie sie im täglichen Fahrt- und Ladealltag beansprucht werden. Das vom Fraunhofer IVI entwickelte Diagnosesystem IVImon ermöglicht ein kontinuierliches Langzeitmonitoring – inklusive Ferndiagnose von Batteriezustand und Akkulebensdauer.

Ein kürzlich erschienener Artikel bei Fraunhofer InnoVisions, dem Zukunftsmagazin des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie, stellt IVImon nun im Detail vor. 

Polizeimessenger-System SE-Netz kommt zum BKA

Neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

© Fraunhofer IVI
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch Martina Link, Vizepräsidentin des BKA, Petric Kleine, Präsident des LKA Sachsen sowie Prof. Dr. Matthias Klingner, Institutsleiter am Fraunhofer IVI

Das am Fraunhofer IVI mit dem Landeskriminalamt Sachsen und zahlreichen weiteren Sicherheitsbehörden entwickelte System SE-Netz wird zukünftig im Bundeskriminalamt betrieben. Grundlage dafür ist eine bis mindestens 2025 gültige Kooperationsvereinbarung zwischen den Partnern, die am 30. Juni 2020 durch Martina Link, Vizepräsidentin des BKA, Prof. Dr. Matthias Klingner, Institutsleiter am Fraunhofer IVI sowie Petric Kleine, Präsident des LKA Sachsen, in Dresden unterzeichnet wurde.

Die fachliche Weiterentwicklung bleibt auch künftig in den Händen des Fraunhofer IVI und des LKA Sachsen. Das SE-Netz, ein Kommunikations- und Einsatzführungssystem für Spezialeinheiten der Polizei auf Basis modernster IuK-Technologien, überzeugt seine Nutzer durch eine Vielzahl von Funktionalitäten und Features, die sich stringent am Bedarf der Einsatzkräfte ausrichten. In Sachsen ist es bereits seit 2014 im Einsatz und hat sich inzwischen zum bundesweiten Standard für Spezialeinheiten etabliert.

Ferry-Porsche-Stiftung unterstützt die Initiative »Sicher! – mit Grips«

© Fraunhofer IVI

Als eines von fast 600 gemeinnützigen Projekten ging »Sicher! – mit Grips«, eine Initiative des Fraunhofer IVI, bei der »Ferry Porsche Challenge« an den Start. Das Projekt wurde Finalist im mehrstufigen Online-Wettbewerb und erhält nun eine Förderung von 5000 Euro für das Konzept zur Verkehrsunfallprävention für Kinder und Jugendliche.

Bereits seit mehr als drei Jahren gibt es »Sicher! – mit Grips«. Basierend auf der Methode »Fraunhofer IVI Accident Prevention School (FAPS)« sollen junge Verkehrsteilnehmer befähigt werden, typische Gefahren von Fußgängern und Radfahrern zu erkennen und zu verinnerlichen. Hierzu zählt, eigenes Fehlverhalten zu vermeiden und fremdes einzukalkulieren. Dafür bearbeiten die Schüler Verkehrsunfalldaten, die aus dem unmittelbaren Einzugsbereich der teilnehmenden Schule stammen und im Rahmen einer Projektarbeit zur Verfügung gestellt werden.

Das FAPS-Team freut sich über die Unterstützung der Ferry-Porsche-Stiftung und plant, die Fördermittel für Workshops an Schulen in Leipzig einzusetzen.

Besuch aus dem Bundestag

Dresdner Abgeordneter Torsten Herbst informiert sich über aktuelle Forschungsthemen am Fraunhofer IVI

© Fraunhofer IVI
Torsten Herbst und Matthias Klingner mit dem e-Lkw AutoTruck

Torsten Herbst MdB, FDP-Obmann im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, besuchte am 11. Juni 2020 das Fraunhofer IVI und verschaffte sich einen Überblick zu den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Institutsleiter Prof. Dr. Matthias Klingner stellte das Institut und seine Historie umfassend vor – vom intermediären AutoTram®-Fahrzeug über die Entwicklung alternativer Antriebssysteme bis hin zu den ersten autonomen Fahrversuchen. Im Anschluss konnte der Abgeordnete auf einem Rundgang die Teststände im Technikum sowie die Versuchsfahrzeuge und das Schnellladesystem auf dem angrenzenden Außengelände besichtigen.  

Besonderes Interesse zeigte Torsten Herbst für die Umweltthemen am Fraunhofer IVI. Für einen tieferen Einblick in die Forschung auf dem Gebiet der autarken Versorgungssysteme ist daher ein weiterer Besuchstermin am autartec®-Haus in der Lausitz geplant.

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