Automatisierte Landwirtschaft

...elektrisch und vernetzt

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Unterbodenladesystem

...in kürzester Zeit hohe Energiemengen übertragen

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autartec®

...energieautarkes Wohnen auf dem Wasser

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MobiKat

...Mobilität in Gefahren- und Katastrophensituationen

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AutoTruck

...vollautomatischer Verteiler-eLkw für Automatisierungszonen

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Synchrone Mobilität

...intelligente Verkehrssysteme der Zukunft

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Schnellladefähiger Elektrobus

...vollelektrischer Busbetrieb nach dem DockingPrinzip

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HandyTicket Deutschland

...bequem, mobil und bargeldlos ­­­­­­­­- Fahrscheineinkauf per Mobiltelefon

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Aktuelles

Besuch aus dem Bundestag

Dresdner Abgeordneter Torsten Herbst informiert sich über aktuelle Forschungsthemen am Fraunhofer IVI

© Fraunhofer IVI
Torsten Herbst und Matthias Klingner mit dem e-Lkw AutoTruck

11. Juni 2020

Torsten Herbst MdB, FDP-Obmann im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, besuchte das Fraunhofer IVI und verschaffte sich einen Überblick zu den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Institutsleiter Prof. Dr. Matthias Klingner stellte das Institut und seine Historie umfassend vor – vom intermediären AutoTram®-Fahrzeug über die Entwicklung alternativer Antriebssysteme bis hin zu den ersten autonomen Fahrversuchen. Im Anschluss konnte der Abgeordnete auf einem Rundgang die Teststände im Technikum sowie die Versuchsfahrzeuge und das Schnellladesystem auf dem angrenzenden Außengelände besichtigen.  

Besonderes Interesse zeigte Torsten Herbst für die Umweltthemen am Fraunhofer IVI. Für einen tieferen Einblick in die Forschung auf dem Gebiet der autarken Versorgungssysteme ist daher ein weiterer Besuchstermin am autartec®-Haus in der Lausitz geplant.

Fahrzeugintegrierte PV für Elektro-Nutzfahrzeuge – Projekt »Lade-PV« gestartet

4. Juni 2020

© Schnitzler Werbung Freiburg GmbH
Elektro-Nutzfahrzeuge können mit Solarstrom Energie sparen

Der Schwerlastverkehr verursacht 6 Prozent der CO₂-Emissionen in der EU. Direkt am Fahrzeug produzierter Solarstrom kann diese Bilanz um 5 bis 7 Prozent deutlich verbessern. Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt »Lade-PV« wollen vier Industrieunternehmen und zwei Fraunhofer-Institute unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE die Marktfähigkeit von PV-Anwendungen im Lastenverkehr demonstrieren. Dafür soll ein Gesamtkonzept entwickelt werden, das den flächendeckenden Einsatz von integrierten PV-Modulen an Elektro- und anderen Nutzfahrzeugen (über 3,5 Tonnen Nutzlast) ermöglicht.

Für die Herstellung der VIPV-Leichtbaumodule in Serienproduktion wird ein Produktionskonzept entwickelt und eine bestehende Produktionslinie der Firma Sunset Energietechnik GmbH umgerüstet. Die Integration der Modul-Prototypen in die Kofferaufbauten von Elektro-Nutzfahrzeugen erfolgt durch die TBV Kühlfahrzeuge GmbH. Der Projektpartner M&P motion control and power electronics GmbH entwickelt, testet und zertifiziert die Leistungselektronikkomponenten für die Anbindung der Solarmodule an die bestehenden elektrischen Bussysteme des Nutzfahrzeugs. Ein mit Solarmodulen ausgestatteter Framo E-LKW wird bei der Alexander Bürkle GmbH & Co. KG im täglichen Verteilerbetrieb im Freiburger Umland getestet.

Das Fraunhofer IVI entwickelt im Projekt ein Energieprognosemodell des Fahrzeugs, das abhängig von den Verbrauchern im Fahrzeug und der PV-Stromerzeugung für unterschiedliche Routen die Reichweite, Ladezeiten und Stromerzeugung prognostiziert.

Automatisierungskonzepte für die Landwirtschaft: zwei neue Studien gestartet

25. Mai 2020

© Fraunhofer IVI
Visionen für die Digitalisierung der Landwirtschaft

Wie können Landwirte in einer digitalisierten Welt gesteigerte Produkti­vität mit nachhaltigem Anbau und hoher Qualität in Einklang bringen? Die hierzu erforschten Grundlagen aus dem Fraunhofer-Leitprojekt »Cognitive Agriculture« vertiefen einige Partnerinstitute nun im Rahmen von zwei neuen Studien im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS und zwei Vereinen aus dem Energiebereich untersucht das Fraunhofer IVI zum einen neue Ansätze für die dezentrale Energieversorgung in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum. Dabei soll das Zukunftspotenzial unterschiedlicher Technologien, wie z.B. Brennstoffzellen, Wärmespeicherung oder Power-to-X erfasst und eine spätere Umsetzung in Demonstrationsanlagen vorbereitet werden. Zum anderen entsteht in Workshops mit der TU Dresden und Industriepartnern ein Konzept für die Entwicklung eines autonomen Schwarmsystems für den Pflanzenbau. Mit Themen wie der kognitiven Auswertung von Sensordaten oder der Implementierung von Standardschnittstellen für die Automatisierung knüpft das Vorhaben nahtlos an die COGNAC-Innovationsbereiche an.

Die Automatisierung mittels Feldrobotik ermöglicht eine kontinuierliche und lokal aufgelöste Erfassung von Sensordaten. Mit den daraus abgeleiteten Informationen lassen sich landwirtschaftliche Arbeitsprozesse weiter optimieren. Entwicklungsziel ist eine leichte, vollständig elektrifizierte Feldrobotereinheit, die aus einer autonom fahrenden Plattform sowie einer Drohne besteht. 

Neue Lösungen für die Sicherheit im autonomen Fahren

Reale Unfallsituationen virtuell nachspielen

© Fraunhofer IVI
Erste Demonstrationen im Projekt SePIA auf dem Testoval des Fraunhofer IVI

6. Mai 2020

Eines der größten Probleme auf dem Weg hin zum selbstfahrenden Auto sind die Sicherheitsbedenken der Autofahrer. Wie ein Artikel der aktuellen Ausgabe des Fraunhofer-Magazins weiter.vorn beleuchtet, kann das Thema Sicherheit aber auch eine große Chance für die deutsche Wirtschaft sein, sich beim Wettrennen um intelligente Systeme für das autonome Fahren durchzusetzen. Die Fraunhofer-Gesellschaft arbeitet derzeit an verschiedenen Lösungen in diesem Bereich.

So entsteht am Fraunhofer IVI gemeinsam mit der TU Dresden sowie den sächsischen Unternehmen Fahrzeugsystemdaten GmbH, TraceTronic GmbH,  Computer Vision Lab und Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH im Projekt SePIA eine komplexe Validierungsplattform für das hochautomati­sierte Fahren, elektronische Teilsysteme und das Gesamtfahr­zeug. Die Plattform bezieht sowohl Realfahrszenarien mit flächendeckenden Unfalldaten als auch Informationen aus Unfallrekonstruktions-Gutachten sowie Fahrzeug- und Videodaten mit ein. »2019 gab es in Deutschland mehr als 2,7 Millionen Verkehrsunfälle; in die besonders schweren waren überwiegend Radfahrer, Fußgänger und motorisierte Zweiräder, wie beispielsweise Motorräder und Mopeds, involviert«, sagt Dr. Christian Erbsmehl, Gruppenleiter Fahrzeug- und Ver­kehrssicherheit am Fraunhofer IVI in Dresden. »Unser Ansatz ermöglicht es, reale Unfallsituationen virtuell nachzustellen und verschiedene Fahrzeugsicherheitssysteme auch im Zusammenspiel auf ihre Fähigkeit zu testen, den Crash mit weniger Geschwindigkeit zu vollziehen oder den Unfall ganz zu vermeiden«. Die entwickelte Plattform wird abschließend in einer Hardware-/Software-Anwendungsumgebung exemplarisch getestet und demonstriert. Gefördert wird das Projekt durch den Freistaat Sachsen und die EU mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Fraunhofer IVI vs. Corona: neues MobiKat-Modul für ungebundene Helfer unterstützt Team Sachsen

21. April 2020

© DRK Sachsen
Im Führungs- und Lagezentrum der Hilfsorganisationen Sachsens wird die Staatsministerin Petra Köpping mithilfe von MobiKat zur aktuellen COVID-19-Lage informiert.

Die COVID-19-Lage stellt sowohl die Bevölkerung als auch Behörden und Hilfsorganisationen vor bislang unbekannte Herausforderungen, für die es keine Standardlösungen gibt. Das Fraunhofer IVI unterstützt die praktische Bewältigung der aktuellen Situation mit neuen MobiKat-Softwarekomponenten. Diese werden beim Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst bei der täglichen Arbeit im Kampf gegen die Pandemie eingesetzt. Die Hilfsorganisationen koordinieren gemeinsam als Team Sachsen die derzeitigen Hilfemaßnahmen und stellen den hilfesuchenden Personen, Organisationen und Unternehmen freiwillige Helferinnen und Helfer zur Verfügung.

Das gemeinsame Führungs- und Lagezentrum Sachsen nutzt MobiKat seit Beginn der Maßnahmen und organisiert mittlerweile über 3000 Helfer. Mit MobiKat lassen sich die Daten zu Hilfegesuchen und Helfern sowie deren Fähigkeiten zusammenführen, Einsatzentscheidungen unterstützen und nachgelagerte Meldungen für Betroffene, Helfer und Stab zur Auftragsgenerierung, Benachrichtigung, Statusnachverfolgung etc. erzeugen und versenden. Bei der Auswahl und Zuordnung von Helfern zu einem Hilfegesuch – der sogenannten Helferdisposition – werden zahlreiche Kriterien berücksichtigt, wie zum Beispiel die Mobilität des Helfers, die Straßenentfernung zum Einsatzort, die zeitliche Verfügbarkeit, Vorkenntnisse in der Gesundheitspflege, sowie Fremdsprachenkenntnisse. Sobald die einzusetzenden Personen für ein Hilfegesuch ausgewählt wurden, kann das System E-Mails mit allen wichtigen Informationen an die Beteiligten senden. Die Helferinnen und Helfer erhalten mit MobiKat präzise Informationen über ihren bevorstehenden Einsatz und die Hilfsbedürftigen erfahren vorab, wer auf dem Weg zu ihnen ist.

Die Funktionalitäten von MobiKat werden fortlaufend – entsprechend den Anforderungen aus dem Einsatz in der COVID-19-Lage – erweitert. Das neue Modul wurde schnell umgesetzt, um den akuten Bedarf der Praxisanwender nach einer optimierten Koordination ihrer zahlreichen Hilfemaßahmen zu decken, und leistet somit einen unmittelbar wirksamen Beitrag zur Bewältigung der Pandemielage.

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