Archiv

Richtfest autartec®

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Mit der Fertigstellung des Rohbaus des autartec®-Hauses wurde am 18. Oktober 2018  ̶  unter Beteiligung der ausführenden Baubetriebe, der Partner des Forschungsprojektes und Vertretern der Region  ̶  bei strahlendem Sonnenschein am Bergheider See das Richtfest gefeiert.

In alter Tradition wurde ein Richtspruch verlesen, der letzte Nagel eingeschlagen und anschließend in gemütlicher Runde der Zwischenerfolg gefeiert. Den zahlreich erschienenen Gästen war die Freude anzusehen, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Nun geht es mit der Fertigstellung der Außenwände und dem Innenausbau nahtlos weiter.

 

 

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SePIA Halbzeitevent

17. Oktober 2018

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Bei der SePIA-Halbzeitpräsentation in den Räumen des Fraunhofer IVI diskutierten Wissenschaftler und Experten der beteiligten Projektpartner einen Tag lang mit potentiellen Anwendern aus der Automobil- und Zulieferindustrie erste Erkenntnisse und Ergebnisse.

Das Hauptziel von SePIA ist der Aufbau einer komplexen Validierungsplattform für automatisierte Fahrzeuge und ihre elektronischen Teilsysteme. Auf der Grundlage von flächendeckenden polizeilichen Unfalldaten, Informationen aus Unfallrekonstruktionsgutachten sowie Video- und Fahrzeugdaten aus Naturalistic Driving Studies (NDS) kann die Funktionssicherheit aller automatisierten Komponenten sowie des Gesamtfahrzeugs bereits bei der Entwicklung sichergestellt und im Betrieb gewährleistet werden. Nach Ende der Laufzeit im Jahr 2020 soll diese einmalige, komplexe und offene Datenplattform Grundlage für die Homologation neuer Modelle und die Weiterentwicklung der Hauptuntersuchung für automatisierte Fahrfunktionen sein.

SePIA ist eines von mehr als 10 Teilprojekten der Intitiative »Synchrone Mobilität 2023«, die durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaats Sachsen gefördert wird.

 

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Namaste Batteriebusse!

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15. Oktober 2018

Etwa 17 Millionen Einwohner, über 5.000 Linienbusse – die Dimensionen in der indischen Hauptstadt Delhi übertreffen die hiesigen Bedingungen bei Weitem. Das Fraunhofer IVI unterstützt Delhi Integrated Multi-Modal Transit System Ltd., etwa 1.000 dieser Fahrzeuge auf batterieelektrischen Antrieb umzustellen. Neben Einsatzpotenzialanalysen mittels Energiebilanzierungen erfolgt eine Dimensionierung der Ladeinfrastruktur (Lagegeräte und Ladestationen). Darüber hinaus werden unterschiedliche Einsatzkonzepte mit jeweils angepassten Ladestrategien einander vergleichend gegenübergestellt. Die Batteriebusse sollen ab dem Jahr 2020 unter anderem dazu beitragen, die Luftverhältnisse in Delhi deutlich zu verbessern.

autartec® auf der EXPO REAL

© VAVONA, Foto: Studio Loske

Unter dem Motto »Tradition leben – Visionen entwickeln – Zukunft erfinden« präsentierte sich der Freistaat Sachsen vom 7. bis 9. Oktober 2018 auf der EXPO REAL, der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen, in München.

Das Fraunhofer IVI stellte dabei das autartec®-Projekt mit dem schwimmenden FreiLichtHaus-Demonstrator vor. Auf dem LED-Band konnten die Besucher nicht nur einen ersten Eindruck zum Baufortschritt des Hauses gewinnen, sondern sich auch von moderner Architektur verbunden mit nachhaltigen Technologien begeistern lassen.

Das Forschungsvorhaben wird im Rahmen des Förderprogramms »Regionale Wachstumskerne« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

67. IAA Nutzfahrzeuge

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Die IAA Nutzfahrzeuge ist die weltweite Leitmesse für Transport, Logistik und Mobilität. Auf der diesjährigen Ausgabe, die vom 20. bis 27. September 2018 stattfand, war das Fraunhofer IVI an zwei verschiedenen Ständen beteiligt. Auf dem Stand von Orten Electric Trucks stellte das Institut seinen AutoTruck vor, einen autonom fahrenden eLkw für Automatisierungszonen. Zusätzlich präsentierte es gemeinsam mit der Firma CodeSquare die Web-App HeavyGoods.net.

Das verbindende Element der beiden Technologien ist der TruckTrix®-Algorithmus, der auf der Grundlage digitaler Karten automatisch kollisionsfreie und vom Fahrzeug realisierbare Manöver berechnet. Auf der Plattform HeavyGoods.net ist TruckTrix® als Webservice implementiert, führt vollautomatisch Befahrbarkeitsanalysen für Großraum- und Schwertransporte durch und beweist im harten Alltagseinsatz seine Leistungsfähigkeit. Für den AutoTruck plant TruckTrix® Routen auf Betriebshöfen, Hafenanlagen und in Verteilzentren – flexibel und in Echtzeit.

Die erfolgreiche Präsenz auf der IAA Nutzfahrzeuge hat den Kreis der Kunden und Interessenten für beide Technologien deutlich erweitert.

Übergabe der Steganlage des autartec®-FreiLichtHauses am Bergheider See

01. Oktober 2018

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Am 01. Oktober 2018 wurde die Steganlage am Bergheider See feierlich von der LMBV an das Amt Kleine Elster übergeben. In Ihren Reden blickten die Verantwortlichen zurück auf eine spannende sowie herausfordernde Zeit von der Idee über die Bereitstellung der Mittel bis hin zur Realisierung von Infrastruktur und Steganlage in Synergie mit dem innovativen autartec®-FreiLichtHaus. Auf diese Weise entstünden Leuchttürme in der Region, die Innovationen generieren, für die Bewohner erlebbar werden und den Prozess des Strukturwandels vorantreiben. Die Ministerin für Infrastruktur und Verkehrsplanung des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, betonte ebenso die besondere Bedeutung des Projekts für die Folgenutzung der Landschaft. Nach der Unterzeichnung der offiziellen Unterlagen konnten sowohl der Steg als auch der Rohbau des autartec®-FreiLichtHauses besichtigt und das weitere Potenzial für die Region diskutiert werden.

zur Pressemitteilung (externer Link zur Seite des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg)

 

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Vernetztes Fahren auf dem IEEE 5G Summit

25. September 2018

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Am 25. September fand im Internationalen Congress Center Dresden der IEEE 5G Summit Dresden statt, der gemeinsam vom 5G Lab Germany und IEEE organisiert wurde. Mehr als 500 Besucher aus Industrie und Forschung tauschten ihre Ideen zu Zukunftstechnologien im Bereich der Telekommunikation aus.

Das Fraunhofer IVI präsentierte seine im Rahmen der Sächsischen Initiative »Synchrone Mobilität 2023« entstandenen Forschungsergebnisse im Bereich autonomer Verkehrssysteme und Manöversteuerung, die auf der Fahrzeugkommunikation (Vehicle-to-Everything communication, V2X) basieren. Zwei vollständig autonom agierende Roboter demonstrierten den Informationsaustausch über ihren Standort und ihr Umfeld, um ihre Wege sowohl miteinander als auch mit Hilfe einer Roadside Unit (RSU) zu koordinieren. Ein dezentrales Szenario stellte dar, wie die zwei Roboter aufgrund von Geschwindigkeitsanpassung und der Lokalisierung des anderen in der Lage sind, eine Kreuzung passieren zu können, ohne anzuhalten. In einem weiteren zentralen Szenario übermittelte die RSU Informationen über die Ampelphasen an die Roboter, um eine infrastrukturbasierte Koordination vorzunehmen.

Präsentation des Innovationsträgers »ColumBus« auf der InnoTrans

Berlin, 18. bis 21. September 2018

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Das eBus-Cluster ist ein Projekt der INDUS-Förderbank mit dem Ziel, Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr energie- und ressourceneffizient zu gestalten, ohne auf Komfort- und Informationsausstattungen wie Infotainment und Klimaanlagen etc. verzichten zu müssen.

Das Fraunhofer IVI zeigt sich innerhalb des Projekts verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung und ist zudem federführend mit dem Thema Internet of Things und damit für die Vernetzung der Systeme betraut. Alle im Projekt entwickelten Lösungen wurden durch die Bus Trailer Service GmbH in einen vom Fraunhofer IVI gestellten Elektrobus integriert.

Fraunhofer IVI beteiligt sich an der Europäischen Mobilitätswoche

16. bis 22. September 2018

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Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2018 besuchten 15 Schülerinnen und Schüler des Dresdner St.-Benno-Gymnasiums das Fraunhofer IVI. Eine kurze Fahrt im Plug-In-Hybridbus auf dem hauseigenen Testoval bot den jungen Erwachsenen Einblicke in die verkehrsbezogenen Forschungsaktivitäten des Instituts. Auch Fragen zu aktuellen Themen wie dem automatisierten Fahren wurden diskutiert und Verkehrssicherheitskonzepte besprochen. Im Rahmen eines kleinen Projekts galt es, ein Transportgerät zu entwickeln, bei dem ein Ei aus mehreren Metern Höhe unversehrt auf dem Boden landen soll. Die ausbaufähige Erfolgsquote von einem intakten Ei im Vergleich zu fünf beschädigten legt weiteren Entwicklungsbedarf offen.

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Startschuss für Errichtung des autartec®-FreiLichtHauses

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Nach zahlreichen Planungsrunden ist es nun endlich soweit: Seit Mitte August drehen sich vis-à-vis des Besucherbergwerkes F60 am Bergheider See die Kräne! In mehreren Etappen wird dort in den kommenden Wochen das autartec®-FreiLichtHaus errichtet. Begonnen wurde am 21. August 2018 mit dem Einschwimmen des »Kellers«: Der schwimmende Unterbau besteht aus einem etwa 50 Tonnen schweren Pontonsystem, das synchron von zwei bis an die Grenzen der Physik belasteten Autokränen sanft ins Wasser gehoben wurde. Nächste Schritte umfassen den Guss einer Bodenplatte, den Rohbau und technische Installationen. Das Haus setzt mit seiner Form und Funktion ein sichtbares Zeichen zum zeitgemäßen Einsatz erneuerbarer Energie in der von traditioneller Energiegewinnung geprägten Region.

Die Europäische Kommission würdigt das Projekt TRANSFORMERS

© Volvo Technology

Vergangene Woche hat die Europäische Kommission (EC) auf ihren Webseiten einen Artikel über das EU-Projekt TRANSFORMERS veröffentlicht. Darin bezeichnet sie die Projektergebnisse als großen Erfolg.

TRANSFORMERS befasste sich mit der Steigerung der Energieeffizienz von Sattelzügen. Durch die Entwicklung eines verteilten Hybrid-on-Demand-Antriebs (HoD), sowie durch die aerodynamische Verbesserung der Fahrzeughülle und optimierte Beladung konnten CO2-Einsparungen von bis zu 25 Prozent erzielt werden.

Der innerhalb des Projekts mit den Innovationen ausgestattete Sattelauflieger-Prototyp von Schmitz Cargobull wurde kürzlich sogar mit dem European Transport Award for Sustainability 2018 ausgezeichnet. Die dazugehörigen Lkws wurden von Volvo und DAF bereitgestellt. 

Alumni der Deutschen Telekom Stiftung zu Gast am Fraunhofer IVI

31. Juli 2018

© Deutsche Telekom Stiftung

Am 28. Juli 2018 besuchten 28 Alumni und Alumnae des Doktorandenprogramms der Deutschen Telekom Stiftung (DTS) auf Einladung von Florian Funke das Fraunhofer IVI. Mit diesem Programm hat die DTS bis 2018 über 100 Promovierende aus dem MINT-Bereich finanziell und ideell unterstützt.

Die Alumni erhielten bei ihrem Besuch einen Einblick in die Organisation der Fraunhofer-Gesellschaft und die Tätigkeitsbereiche des IVI. Ein Fokus lag dabei auf den Anwendungsgebieten von Big Data und Machine Learning Technologien. Besonders lebhaft wurde eine Diskussion über die Grenzen, Möglichkeiten und Perspektiven des autonomen Fahrens geführt, bei der die Gäste ihre unterschiedlichen Sichtweisen aus Wissenschaft und Wirtschaft eingebracht haben.

Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Sommeruniversität der TU Dresden zu Besuch am Fraunhofer IVI

27. Juli 2018

Die Sommeruniversität der TU Dresden gibt Studieninteressierten für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) erste Einblicke in den Campus-Alltag und informiert – in enger Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen – über Studiengänge und Berufschancen am Wissenschaftsstandort Dresden.

Knapp 30 aus ganz Deutschland angereiste Jugendliche besuchten am 17. und 24. Juli 2018 das Fraunhofer IVI. Mitarbeiter/innen des Instituts stellten die Fraunhofer-Gesellschaft als Arbeitgeber vor und präsentierten aktuelle Projekte des Instituts. In kleinen Gruppen tauschten sich Schüler/innen und Wissenschaftler/innen zu Jobangeboten für Studierende, aber auch zu Themen wie Karriere und Familie aus. Am Ende der Veranstaltung gab es Gelegenheit, auf dem Beifahrersitz eines Elektroautos Platz zu nehmen und ein paar Runden auf dem Testoval zu drehen.

weitere Informationen zur Sommeruniversität der TU Dresden

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Partnerschaft zwischen GOED, UNLV und Fraunhofer IVI finalisiert

13. Juli 2018

Seit dem Besuch einer Delegation des Gouverneurs von Nevada am Fraunhofer IVI im Jahr 2015 wurde eine Kooperation zwischen dem Nevada Governor's Office of Economic Development (GOED), der University of Nevada in Las Vegas (UNLV) und dem Fraunhofer IVI angestrebt. Nun sind endlich alle Details geklärt und die Zusammenarbeit wurde mit einem Statement of Work Agreement am 3. Juli offiziell gemacht.

Das Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau digitaler Testfelder für autonomes Fahren in Sachsen und Nevada. In den kommenden Jahren sollen deutsche und amerikanische Wissenschaftler in mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Thema Verkehr und Mobilität die Entwicklung und Verbesserung von Technologien für das autonome Fahren vorantreiben. Die transatlantische Kooperation beinhaltet auch den Austausch von Wissenschaftlern: Ein Mitarbeiter des Fraunhofer IVI wird am Transportation Research Center der UNLV an der Weiterführung des Projekts AutoTruck arbeiten. Ein Kollege aus Las Vegas kann am Fraunhofer IVI seine Expertise im Bereich Computer Vision in die Projektarbeit einbringen.

Für das Fraunhofer IVI ist Nevada ist ein perfekter Ort für eine Forschungskollaboration, da es in der Region Las Vegas bereits Infrastrukturen für autonomes Fahren gibt und Strecken für den Pilotbetrieb selbstfahrender Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Nevada möchte sich durch die Partnerschaft weiter als führendes Zentrum für autonomes Fahren positionieren.

ECUtronic entwickelt Steuergeräte der neuesten Generation für Nutzfahrzeuge

5. Juli 2018

Um den neuen Sicherheitsanforderungen im Nutzfahrzeugbereich gerecht zu werden, entstand aus der langjährigen Kooperation zwischen der HÜBNER GmbH und dem Fraunhofer IVI die ECUtronic GmbH, die im Mai gegründet wurde. Das Unternehmen nimmt aktuell die Arbeit auf und unterstützt die beteiligten Partner in den laufenden Projekten.

Das Institut bringt seine langjährigen Erfahrungen und Fachkompetenzen mit dem Ziel ein, die Entwicklung und den Vertrieb bisher nicht verfügbarer funktional-sicherer Steuerungsgeräte für Nutzfahrzeuge unter Einhaltung der geltende Norm ISO 26262 voranzutreiben.

zur Pressemitteilung der HÜBNER GmbH

Erfolgreiche Zusammenarbeit des Fraunhofer IVI mit TURAG

Die TU Dresden Robotik AG (TURAG) entwirft und konstruiert autonome Roboter und nimmt äußerst erfolgreich mit diesen an Wettbewerben teil. Dieses Jahr konnten sie sich im Nationalentscheid des »Eurobot« gegen alle Konkurrenten-Teams durchsetzen und so den 1. Platz belegen. Das Fraunhofer IVI unterstützt die Robotikarbeitsgruppe bereits seit 2016 und fördert die Studenten nicht nur mit fachlicher Kompetenz, sondern auch mit der Erweiterung ihrer Laborausstattung. Dank der Mitwirkung des Instituts kann der gesamte Arbeitsablauf der TURAG – von der Planung der Robotermechanismen bis hin zum letzten Feinschliff – viel reibungsloser und motivierter ablaufen.

Darüber hinaus ist für das Fraunhofer IVI die Expertise der Studenten unerlässlich – so können die abstrahierten Aufgaben aus der Automatisierungsindustrie, welche die Roboter lösen unter anderem im Themengebiet der autonomen Nutzfahrzeuge förderlich sein.

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BDEW Kongress 2018

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Der Kongress des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist eines der wichtigsten Netzwerktreffen der Branche. Dieses Jahr fand er am 13. und 14. Juni in Berlin statt und zählte insgesamt über 1600 Teilnehmer aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Das Programm umfasste Vorträge hochrangiger Politiker und Executives, Podiumsdiskussionen zu sechs verschiedenen Fokusthemen sowie eine große Ausstellung, auf der Unternehmen und Institutionen die Gelegenheit hatten, ihre Arbeit zu relevanten Themen rund um Energie und Wasser zu präsentieren.

Neben der Digitalisierung, Problemen der Netzstabilität und -flexibilität sowie energiepolitischen Fragen war auch die Elektromobilität eines der Fokusthemen des Kongresses. In diesem Zusammenhang präsentierte Sven Klausner am Stand des Fraunhofer-Verbundes IuK-Technologie das am Fraunhofer IVI entwickelte neuartige Unterbodenladesystem für Elektrofahrzeuge. Dieses System hat den großen Vorteil, dass es nicht kabel- und steckergebunden ist. Dadurch kann eine höhere Ladeleistung erzielt werden, was eine Schnellladung des Fahrzeugs, zum Beispiel im öffentlichen Bereich an einer Stromtankstelle, ermöglicht. Dieselbe Fahrzeugschnittstelle kommt auch beim langsamen Laden im privaten Bereich, etwa in der Garage, zum Einsatz. Zusätzlich kann der gesamte Ladevorgang komplett automatisiert werden. Mit diesen Eigenschaften ist das Unterbodenladesystem hervorragend geeignet, die Verbreitung der Elektromobilität entscheidend voranzutreiben.

Studie zu »Handlungsoptionen und Strategien einer Stadt/Kommune für die Ausschöpfung von V2X Potenzialen« veröffentlicht

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Kooperative Intelligente Verkehrssysteme verbessern die Verkehrssicherheit, ermöglichen eine effektivere Ausnutzung der Verkehrsinfrastruktur und helfen verkehrsbedingte Emissionen zu reduzieren. Dabei nehmen Technologien für Fahrzeug-zu-Infrastrukturkommunikation (V2X) eine wichtige Rolle ein. Die Einführung der neuen Systeme stellt Städte und Kommunen vor Herausforderungen bei der Modernisierung ihrer Verkehrsinfrastruktur.

Fraunhofer IVI hat in Kooperation mit Fraunhofer FOKUS und dem Institut für Vernetzte Mobilität (IVM) im Auftrag der Stadt Berlin eine Studie erstellt, die Handlungsoptionen und Strategien einer Stadt/Kommune für die Ausschöpfung von V2X Potenzialen darstellt. Basierend auf einer Technologiebewertung werden V2X Einführungsszenarien abgeleitet, die Kosten des Gesamtsystems und des Fallbeispiels Berlin analysiert sowie Betreibermodelle diskutiert. Das Hauptergebnis der Studie ist ein Ansatz, mit dem Städte/Kommunen geeignete Strategien und Maßnahmen zur Ausschöpfung der V2X Potentiale bestimmen können.

zur Studie

zur Kurzdarstellung

Zweites General Assembly des EU-Projekts AEROFLEX

Am 22. und 23. Mai fand das zweite General Assembly des innerhalb des europäischen Rahmenprogramms Horizon 2020 geförderten Forschungsvorhabens AEROFLEX »Aerodynamic and Flexible Trucks for Next Generation of Long Distance Road Transport« statt.

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Technologien und Konzepte unter Betrachtung des Gesamtfahrzeugs zur Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz, der Sicherheit und des Komforts. Gleichzeitig sind die verschiedenen Bedürfnisse von Nutzern und Anbietern in den unterschiedlichen Bereichen des intermodalen Gütertransports durch flexibel anpassbare Lösungen zu berücksichtigen.
Die Entwicklungsschwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Erweitertes Energiemanagement für ein im gesamten Sattelzug (Truck/Dolly/(Semi-)Trailer) verteiltes hybrides Antriebskonzept
  • Aerodynamikkomponenten zur Senkung des Luftwiderstands
  • Verbesserung der Beladungseffizienz durch sogenannte Smart Loading Units
  • Fahrzeugdesign zur Reduzierung der Unfallfolgen unter Beteiligung besonders gefährdeter Straßenverkehrsteilnehmer (Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer)

Das Konsortium, bestehend aus 23 namhaften Partnern aus Industrie, Zulieferern und Forschungseinrichtungen, traf sich beim deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Berlin um den aktuellen Entwicklungsstand und die Umsetzung der geplanten Innovationen zu diskutieren. Dabei wird das Konsortium unterstützt durch ein Sondierungsgremium aus Vertretern der (europäischen) Politik, der Fahrzeugindustrie sowie der Logistikbranche.

Das Fraunhofer IVI unterstützte das Projekt mit Expertenwissen im Bereich hybrider Antriebssysteme und zeichnete verantwortlich für die Entwicklung eines elektrifizierten Dolly. Dieser trägt dazu bei CO2-Emissionen durch elektrische Antriebsunterstützung und Bremsenergierückgewinnung zu reduzieren sowie einen lokal emissionsfreien, autonomen Rangierbetrieb ohne klassische Zugmaschine zu realisieren.

Das Projekt AEROFLEX wird im Rahmen von Horizon 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, mit der Fördernummer 769658 finanziert.

Das Fraunhofer IVI auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig

Unter dem Motto »Transport Safety and Security« (Verkehrssicherheit – gegen Unfälle und Kriminalität) fand vom 23. bis 25. Mai 2018 das Weltverkehrsforum ITF in Leipzig statt. Den Kongress besuchten in diesem Jahr mehr als 1400 Verkehrsexperten, Logistiker, Wissenschaftler und Politiker aus rund 80 Staaten, um sich zu den immer komplexer werdenden Herausforderungen im Verkehr auszutauschen.

Gemeinsam mit weiteren Partnern war das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI auf dem Gemeinschaftsstand der Sächsischen Energieagentur SAENA mit einer Posterpräsentation vertreten. Wissenschaftler des Instituts standen am Stand für Gespräche zum digitalen Testfeld Dresden und zu realen Verkehrsbedingungen für automatisierte und vernetzte Fahrfunktionen zur Verfügung. Zudem hielt Rico Auerswald am 24. Mai einen Vortrag im Open Stage Café, um einen Einblick in die Arbeiten des Fraunhofer IVI in den Bereichen Autonomes Fahren und intelligente Verkehrssysteme zu geben.

Ein wichtiger Aspekt auf dem Weg hin zu selbstfahrenden Systemen ist vor allem die Vernetzung der Akteure wie beispielsweise Ampeln und Fahrzeuge: »Bevor eine Ampel auf Rot oder Grün schaltet, kann sie das per Funk dem Verkehrsteilnehmer mitteilen. Autofahrer können sich darauf einstellen und die Geschwindigkeit anpassen«, sagte Richard Fritzsche vom Fraunhofer IVI der Leipziger Volkszeitung. So lässt sich nicht nur eine höhere Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Vorteile bezüglich Verkehrsfluss und Verbrauch erzielen.

Das Fraunhofer IVI ist eines der Industrie- und Forschungsunternehmen, die sich für die Initiative »Synchrone Mobilität 2023« des Bundeslandes Sachsen engagieren.

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ViriCiti und Fraunhofer starten Kollaboration zur Verlängerung der Batterielebensdauer in Elektrobussen und E-Lkw

7. Mai 2018

Die Lebensdauer von Batterien in E-Fahrzeugen stellt noch immer eine wesentliche  finanzielle Herausforderung für die Elektrifizierung des Verkehrs dar. Daher haben das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI als Experte im Bereich Lithium-Ionen-Batterien und die Firma ViriCiti, Spezialist auf dem Gebiet Echtzeitdaten in Elektrofahrzeugen, eine Kollaboration auf den Weg gebracht. Diese hat zum Ziel, die Lebensdauer von Batterien im elektrischen Verkehr zu verlängern und die Total Cost of Ownership (TOC, Gesamtbetriebskosten) von Elektrobussen und E-Lkw zu reduzieren. In den vergangenen Monaten wurde hierzu gemeinsam erforscht, wie die Lebensdauer durch die Anpassung spezifischer Betriebsaspekte positiv beeinflusst werden kann. Das Ergebnis ist der sogenannte Battery Stress Report (Bericht über die Beanspruchung der Batterie), der betriebsspezifische Hinweise zur Verlängerung der Lebensdauer liefert.  

zur Pressemitteilung

Übergabe eines E-Lkw für den vollautomatischen Betrieb in Automatisierungszonen

26. April 2018

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Schlüsselübergabe AutoTruck (Pressebild)

Auf der malerisch gelegenen Burg Landshut in Bernkastel-Kues erlebten die zahlreichen Gäste am gestrigen Tag ein ganz besonderes Highlight: Erstmalig wurde der neue E 180 AX der Öffentlichkeit präsentiert und offiziell an das Fraunhofer IVI übergeben.

Verkehrsprofessor fordert Atempause in Diskussion um Luftschadstoffe

24. April 2018

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»Die Diskussion über Dieselfahrverbote reißt nicht ab. Mit seinen kritischen Äußerungen zum Umgang mit Grenzwerten hat Matthias Klingner für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt fordert er in einem DNN-Gastbeitrag eine Atempause für die Debatte – die sinnvoll genutzt werden sollte.« (Quelle: DNN)

Projektabschluss ECOCHAMPS

13. April 2018

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Am 12. April fand nach dreijähriger Laufzeit die Abschlussveranstaltung des EU-Projekts ECOCHAMPS statt. Das Ziel war es, sparsame, kompakte und kostengünstige hybride Antriebsstränge für alle Fahrzeugklassen zu entwickeln.

Im RAI Convention Centre in Amsterdam präsentierten die 25 Partner aus Forschungsinstituten, Universitäten und Zulieferern, wie mithilfe von Standardisierung und Modularisierung die Realisierbarkeit von hybriden Fahrzeugen vorangebracht und höhere CO2-Einsparungen erreicht werden können.

Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung der hybriden ECOCHAMPS-Demonstratorfahrzeuge: zwei Pkw, ein mittelschwerer Lkw, ein Stadtbus und ein Schwerlast-Lkw. Zum Programm gehörten außerdem Keynote-Vorträge von Industriepartnern und Vertretern aus Standardisierungsbehörden.

Das Fraunhofer IVI unterstützte das Projekt mit Expertenwissen im Bereich hybrider Antriebssysteme und zeichnete sich verantwortlich für die Entwicklung eines modularen Systems und Standardisierungsrahmen (MSF), die dazu beitragen sollen, dass Antriebsstrang-Komponenten wie E-Motoren, Inverter, Luftkompressoren und elektronische Servolenkungen künftig preisgünstiger herzustellen und schneller in die Fahrzeuge zu integrieren sind.

Elektrischer 12-Tonner im täglichen Einsatz

16. März 2018

© Fraunhofer IVI

Auf Berlins Straßen ist er nun seit Februar 2018 unterwegs, der neue Framo-Elektro-Lkw. Eingebunden in die täglichen Betriebsabläufe der DB Schenker AG fährt der 12-Tonner seine täglichen Zustelltouren.

Begleitet wird der Fahreinsatz im Rahmen des iHub-Projektes von einer neuen E-Truck-Navigation sowie einem umfangreichen Messprogramm. Von besonderem Interesse sind die Batteriedaten. Sie werden in Echtzeit erfasst, übertragen und ausgewertet. Geeignete mathematische Algorithmen ermitteln wichtige Kenngrößen des täglichen Einsatzes sowie Aussagen zur Batteriebelastung.

Fraunhofer IVI Accident Prevention School (FAPS)

2. März 2018

Der Gewinner des deutschen Mobilitätspreises entwickelt sich weiter

Bereits zum dritten Mal kooperierten die Fraunhofer Accident Prevention School und das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, um das Bewusstsein der Schüler für die Steigerung der Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. Viele hochrangige Vertreter der Polizei und des Landespräventionsrates begleiteten die Projektwoche am Fraunhofer IVI. Mit der TraceTronic GmbH und der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH konnten in diesem Jahr neue Partner hinzugewonnen werden, die weitere interessante Aufgabenschwerpunkte und Unfallaspekte in das FAPS-Projekt integrierten. Die Schüler profitierten nicht nur von der Expertise der Gäste, sondern konnten auch am Simulationstisch zuvor selbstständig erarbeitete Unfälle im virtuellen Raum realitätsnah darstellen.