Archiv

MDR-Beitrag »Connected Cars«

7. Juli 2017

© Foto Fraunhofer IVI

Wenn das Auto zum Roboter wird

»Doch bis das Auto sich völlig selbständig durch den Verkehr bewegt, wird es dauern. 'Wirklich autonomes Fahren in allen Fahrsituationen ist noch in der fernen Zukunft', sagt Andreas Festag vom Dresdner Fraunhofer-Institut. Sensoren und Kameras an den Fahrzeugen müssen verbessert werden, damit sie auch bei jedem Wetter funktionieren. Udo Wehner von der IAV GmbH sieht die Herausforderung in der komplexen Umfeldwahrnehmung, die das Fahrzeug leisten muss. 'Es muss in jeder Situation vernünftig reagieren, das geht nicht von heute auf morgen. Wir können viel simulieren, aber die Komplexität einer Umweltszene zu simulieren, ist dann doch noch mal sehr spannend.'« Quelle: MDR

Forschungsvorhaben »Feldschwarm®« gestartet

© Foto Fraunhofer IVI

5. Juli 2017

Digitalisierung, Elektrifizierung, autonome und selbstorganisierte Feldbearbeitung - auch in der eher archaisch anmutenden Landwirtschaft vollziehen sich gegenwärtig weitreichende Transformationsprozesse, die dem Anspruch einer weiteren industriellen Revolution mitnichten nachstehen. In seiner globalen Bedeutung wird diese Entwicklung vieles in den Schatten stellen, denn bei einer prognostizierten Weltbevölkerung von fast 10 Mrd. Menschen, wird die Ernährung nur durch eine hocheffiziente, ressourcenschonende Landwirtschaft möglich sein. Das vom BMBF als Regionaler Wachstumskern mit mehr als 8 Mio. € geförderte Forschungsprojekt »Feldschwarm®« wird dazu einen Beitrag leisten. Mit der heutigen Übergabe der Förderbescheide in der Gläsernen Manufaktur in Dresden vor hochrangigen Gästen geht das Vorhaben nach jahrelanger, beharrlicher Vorbereitung nun in seine »heiße Phase« über. Sächsische klein- und mittelständige Unternehmen, wissenschaftliche Institute der TU Dresden sowie der Fraunhofer-Gesellschaft werden gemeinsam mit dem Weltmarktführer John Deere sehr flexible und hochautomatisierte Feldbearbeitungstechnik entwickeln, die den Boden schont und auf regenerative Antriebsenergien setzt. Mit einem Gesamtvolumen von über 12 Mio. € und einer Projektlaufzeit von 3 Jahren zählt das Vorhaben zu den aufwendigsten Forschungs- und Entwicklungsprojekten des sächsischen Landmaschinenbaus.

© Foto Fraunhofer IVI

Prof. Klaus Höhn, Vizepräsident Advanced Technology and Engineering, Deere & Company

© Foto Fraunhofer IVI

Prof. Thomas Herlitzius, TU Dresden

© Foto Fraunhofer IVI

Prof. Thomas Herlitzius, TU Dresden

© Foto Fraunhofer IVI

Peter Nothnagel, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

© Foto Fraunhofer IVI

Herbert Wolff, Staatssekretär Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

© Foto Fraunhofer IVI

Prof. Klaus Höhn, Vizepräsident Advanced Technology and Engineering, Deere & Company

© Foto Fraunhofer IVI

Dr. Thomas Pohlmann, TU Dresden

© Foto Fraunhofer IVI

Podiumsdiskussion

Deutscher Mobilitätspreis 2017

Das Fraunhofer IVI gehört mit einer neuen Methode für Verkehrserziehung zu den Preisträgern

Die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geben zehn herausragende digitale Innovationen für eine sichere Mobilität bekannt. Dabei wurde das Forschungsvorhaben »FAPS – Fraunhofer IVI Accident Prevention School« als Leuchtturmprojekt für intelligente Mobilität ausgezeichnet.

 

zur Pressemitteilung

zum Preisträger

© Foto Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
© Foto Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
© Foto Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert

Präsentation modularer Buskonzepte

EBSF2-Demonstration in Dresden

Basierend auf den Ergebnissen des europäischen Forschungsvorhabens »European Bus System of the Future« EBSF läuft seit Mai 2015 das Folgeprojekt EBSF2. Mehr als 40 Partner bündeln darin ihre Kompetenzen, um Technologien für den Busverkehr von Morgen zu entwickeln und zu testen. Das Fraunhofer IVI ist in zwei Themengebieten vertreten. Davon zielt eines auf die bedarfsgerechte Adaption der Fahrzeuglänge von Stadtbussen im laufenden Betrieb. Ein mehrgliedriger Bus wird so gesplittet, dass sich der Hänger am Gelenksystem abtrennen lässt und das verbleibende Segment als eigenständiges Fahrzeug eingesetzt werden kann. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Hübner GmbH, dem weltweit führenden Gelenkbauer.

Am 21. Juni 2017 fand die offizielle Demonstration dieser innovativen Entwicklung an der AutoTram® Extra Grand am Fraunhofer IVI in Dresden im Beisein zahlreicher internationaler Gäste statt.

Das Projekt wird innerhalb des europäischen Forschungsrahmenprogramms HORIZON 2020 gefördert und von der UITP koordiniert.

Impressionen einer Nacht

15. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften am 16. Juni 2017

Unter dem Motto »Eine Nacht, die Wissen schafft.« luden dieses Jahr wieder zahlreiche forschungsnahe Institutionen zur »15. Langen Nacht der Wissenschaft« ein. Auch das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme beteiligte sich an diesem Abend mit einem facettenreichen Programm.

Neben der Geschichte der Rechentechnik, bei der die Besucher in die faszinierende Welt der Abaki und analogen Rechentechnik eintauchen konnten, wurde ebenso der Trend Big Data näher beleuchtet. Das Projekt iSand stand dabei im Vordergrund und verdeutlichte, wie mit Hilfe sozialer Medien, Erkenntnisse gewonnen und für den Katastrophenschutz aufbereitet werden.  Ein weiterer Publikumsmagnet war auch das autartec®-FreiLichtHaus, das dank Augmented Realty von einem unscheinbaren 2D-Ausdruck in ein erlebbares, reales Objekt auf dem Tablet verwandelt wurde. Mit ebenso staunendem Blick wurde Guide2Wear betrachtet, zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit das Potenzial von Wearable Devices als ÖPNV-Navigator kennenzulernen. Abgerundet wurde der Abend für die Kleinen durch Bastelangebote, die die Wissenschaft erlebbar machten, und die Chance, einmal die Computerspiele ihrer Eltern auszuprobieren.

Mehr Sicherheit beim automatisierten Fahren – Projekt SePIA startet

15. Juni 2017

Automatisiertes Fahren, Vernetzung und Intelligente Verkehrssysteme sind Zukunftstechnologien, die weltweit vorangetrieben werden. Dabei müssen Fahrzeuge mit automatisierten Fahrfunktionen mindestens die Fahrfähigkeiten eines aufmerksamen menschlichen Fahrers erreichen. Um die Funktionssicherheit der neuartigen Technologien zukünftig zu verbessern, wird im Projekt SePIA (Szenarien-basierte Plattform zur Inspektion Automatisierter Fahrfunktionen) unter der Leitung der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH eine komplexe Validierungsplattform für Fahrzeuge sowie elektronische Teilsysteme entwickelt und exemplarisch aufgebaut.

Die sechs Projektpartner trafen sich am 15.06. in Radeberg am gläsernen Prüfstand der FSD. Neben der FSD gehören die TraceTronic GmbH, das Fraunhofer IVI, die TU Dresden (Lehrstühle Computergraphik und Visualisierung sowie Kraftfahrzeugtechnik) und die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH dem Konsortium an. Das Fraunhofer IVI stellt im Projekt die Unfalldaten zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt das Institut die Verarbeitung und Bestimmung der Kritikalität von Unfall-/Gutachtendaten und entwickelt und analysiert fehlende kritische Szenarien.

Weitere Informationen:

Branchentreff der Elektrologistiker

2. Anwendertag »Elektrischer Lieferverkehr«

© Foto Haus der Technik

Am 14. Juni 2017 trafen sich über 50 Experten innovativer Logistikdienstleister, Elektrofahrzeughersteller und begleitender Forschung auf dem branchenspezifischen Anwendertag – erstmals in Kooperation mit dem Haus der Technik e. V. in Essen – zum anregenden Erfahrungsaustausch über aktuelle Herausforderungen des elektrischen Lieferverkehrs. Neben dem diesjährigen Schwerpunkt Finanzierung und Beschaffung rankten sich die teils kontrovers geführten praxisnahen Debatten um neue technische Entwicklungen: »Einsatzhindernisse, so z. B. die immer noch zu hohen Batteriepreise, lassen sich durch geeignete technische Maßnahmen wie Alterungsprädiktion zumindest ökonomisch planbar gestalten« legt Claudius Jehle, Fraunhofer-Gruppenleiter »Speicher und Wandler« dar. Das Fraunhofer IVI ist mit seinem Batterieferndiagnosesystem gut gerüstet für die zukünftigen Anforderungen der Elektrologistik.

 

Jahrestagung zum Jubiläum »25 Jahre Fraunhofer in den neuen Bundesländern«

29.-31. Mai 2017

Seit nunmehr 25 Jahren ist Fraunhofer in den neuen Bundesländern etablierter Motor des Fortschritts. Keine andere Forschungsorganisation war in der Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs in Ostdeutschland bereits in den Jahren 1989/1990 so schnell und unterstützend vor Ort präsent. Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Dresden beging die Fraunhofer-Gesellschaft dieses Jubiläum mit einem Public Event für alle Interessierten in der Dresdner Innenstadt sowie einer interaktiven Ausstellung der Forschungs-Highlights.

Am Abend des 30. Mai fand die feierliche Verleihung der »Joseph-von-Fraunhofer-Preise« statt. Seit 1978 ehrt die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich ihre Forscherinnen und Forscher für herausragende, anwendungsnahe und wissenschaftliche Leistungen. In diesem Jahr wurden vier jeweils mit 50 000 Euro dotierte Preise vergeben. Ebenfalls wurde 2017 der Joseph-von-Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen« verliehen, der nur aller zwei Jahre ausgeschrieben wird. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Bundesministerin Prof. Johanna Wanka traten als Gastredner auf.

Preisträger

Nach der Preisverleihung konnten interessierte Nachtschwärmer während einer interaktiven Führung in der Dresdner Innenstadt Schauspieler als wissenshungrige, wissenschaftliche Journalisten erleben und mit ihnen durch Zeiten und Ideen reisen. In einer Gesprächsrunde am Albertinum tauschten sich Prof. Dr. Matthias Klingner und Lars Seiffert (Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Vorstand Betrieb und Personal) mit dem Vertreter der Zukunftsstadt, Dr. Frank Dressel, zu Themen rund um die Mobilität aus und gingen u. a. auch auf die sächsische Landesinitiative »Synchrone Mobilität 2023« ein. Die breite Öffentlichkeit konnte somit anschaulich und zum Teil auf künstlerische Weise die Relevanz von Forschung und vernetztem Denken erfahren.

Ein weiterer Höhepunkt war interaktive Jubiläumsausstellung »#real_digital: Gemeinsam Werte schaffen«, die wichtige Ereignisse und exemplarische Technologien der Fraunhofer-Forschung präsentierte. Eröffnet wurde die Ausstellung am 29. Mai 2017 im Internationalen Congress Center Dresden mit Ansprachen vom Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer und weiteren hochrangige Gästen.

Erfolgreiches Kickoff des Projekts HarmonizeDD

16. Mai 2017

Das FuE-Projekt HarmonizeDD wurde erfolgreich mit einem Kickoff-Meeting am 11. und 12. Mai in Dresden gestartet.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Cloud-basierten Verkehrssystems zur Unterstützung vernetzter Fahrzeuge. Der Schwerpunkt liegt auf der Interaktion von konventionellen und zukünftigen hochautomatisierten Fahrzeugen im Mischverkehr sowie mit der Verkehrsinfrastruktur in urbanen Szenarien. Das Projekt ist eng mit der Initiative »Synchrone Mobilität 2023« verzahnt und wird auf innerstädtischen Korridoren des Digitalen Testfelds Dresden erprobt.

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« unterstützt und hat eine Laufzeit bis Juni 2019. Projektpartner sind BMW AG (Projektleitung), Fraunhofer IVI (Projektkoordination), Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Dresden, IAV GmbH, IVM gGmbH, MUGLER AG, Noritel GmbH, Preh Car Connect GmbH und Vodafone GmbH.

Neues aus dem EU-Projekt INFRALERT

April 2017: Zweiter Newsletter veröffentlicht

Mit dem Erreichen der Halbzeit im EU-Projekt INFRALERT wurde nun der zweite Newsletter veröffentlicht. Er enthält neben einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse auch ein Interview mit Axel Simroth, Gruppenleiter am Fraunhofer IVI und Koordinator des Projekts. Hinzu kommen Berichte aus den jüngsten Projekttreffen sowie vom ersten INFRALERT Open Workshop, der im November 2016 in Brüssel durchgeführt wurde.

Der Newsletter (in englischer Sprache) steht auf der Projektwebsite zum Download bereit:

Erster Preis bei studentischem Ideenwettbewerb in der Lausitz

© Foto Fraunhofer IVI

Im Vorfeld der Innovations-Konferenz: »Cleantech als Chance für die wirtschaftliche Entwicklung in der Lausitz - Herausforderungen und Perspektiven« wurde von der Cleantech Initiative Ostdeutschland ein studentischer Ideenwettbewerb ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war die Vorstellung innovativer Ideen für die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz in den vier Kategorien »Energietechnik«, »Kreislaufwirtschaft«, »Energie -, Rohstoff- und Materialeffizienz« sowie »nachhaltige Mobilität«.

Der von Studenten des Fraunhofer IVI und dem GEDES e. V eingereichte Beitrag »Latentwärmespeicher – der Schlüssel zum autartec®-Haus« gewann in der Kategorie »Energietechnik« den ersten Preis. Inhalt des Beitrags war die Konzeption sowie Optimierung eines Latentwärmespeichers im Kontext autarker Gebäude. Die zugrundeliegenden Arbeiten entstanden innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wachstumskerns autartec®.

Die offizielle Preisverleihung fand am 03. April 2017 in Spremberg statt.

Förderbescheid für HarmonizeDD in Berlin übergeben

31. März 2017

Ein breitgefächertes Konsortium aus Industrie und Wissenschaftseinrichtungen hat die sächsische Forschungsinitiative »Synchrone Mobilität 2023« initiiert, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung und Vernetzung im Verkehrsbereich zu stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur unterstützt diese Landesinitiative, indem es 2016 die Stadt Dresden zu einem der sechs offiziell ernannten und durch Bundesmittel zu fördernden urbanen Digitalen Testfeldern für autonomes Fahren erklärte.

Neben autonomen Fahrfunktionen im Individual- wie auch öffentlichen Verkehr stehen vor allem die Verkehrsverflüssigung mit einhergehender Reduktion der Schadstoffemissionen sowie die Erhöhung der Verkehrsdichte zur optimalen Auslastung der Infrastruktur im Mittelpunkt.

Als Vorbild fungiert dabei die synchrone Bewegung von Fisch-, Vogel- oder Insektenschwärmen, die demonstriert, wie auf kleinstem Raum eine große Anzahl an Lebewesen äußerst effizient vorwärtskommt.

Federführend ist Fraunhofer IVI an zahlreichen Forschungsvorhaben des sächsischen Pilotvorhabens »Synchrone Mobilität 2023« beteiligt. Bundesminister Alexander Dobrindt hat nun weitere Förderbescheide aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« erteilt, die die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär den jeweiligen Partnern am 30. März 2017 überreichte.

Staatssekretärin Dorothee Bär überreicht Förderbescheide für das automatisierte Fahren
© Foto Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur


Energy Storage Europe in Düsseldorf

15. März 2017

Als Mitgliedsinstitut der Fraunhofer-Allianz Energie stellt das Fraunhofer IVI auf der diesjährigen Energy Storage Europe vom 14. bis 16. März in Düsseldorf seine Kompetenzen im Bereich des cloudbasierten Batteriealterungs-Monitorings aus.

Neben Batteriesystem- und Zellherstellern adressiert die lückenlose Batterieüberwachungstechnologie auch nachgelagerte Wartungs- und Instandhaltungsdienstleister, System- und Fahrzeug-Finanzierer, sowie Versicherungen. Die Fraunhofer-Allianz Energie bündelt in ihrem Auftritt die gesamte Bandbreite von Energiespeicherungsthemen, von elektrischen und mechanischen über thermische Speicher, bis hin zu Leistungselektronik sowie Überwachungs- und Energiemanagementfunktionen.

Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 8b, Stand A07.

Weitere Informationen:

Smart-Data-Projekt iTESA erreicht zweiten Meilenstein

14. März 2017

Das Konsortium des Smart-Data-Projekts iTESA hat in Berlin den aktuellen Projektstand vorgestellt. iTESA entwickelt ein plattformbasiertes Alarmsystem für Reisende auf Basis vielfältiger Datenquellen.

Fraunhofer IVI mit dem EBUS Award 2017 ausgezeichnet

© Markus Bollen

9. März 2017

Der alle zwei Jahre vergebene EBUS Award ist der erste internationale Umweltpreis für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ausgezeichnet werden Unternehmen und Personen, die sich durch die Entwicklung und Implementierung von technischen und betrieblichen Lösungen um die Weiterentwicklung der Elektromobilität im ÖPNV in den vorangegangenen zwei Jahren verdient gemacht haben.

Als Preisträger in der Kategorie »Beratungs- und Monitoringunternehmen« erhielt das Fraunhofer IVI in diesem Jahr den Award für seine weitreichenden Arbeiten in der Einführung von Elektrobussen. Dr. Frank Steinert nahm den Preis stellvertretend für das Institut bei der Abendveranstaltung am 6. März entgegen.

Weitere Informationen

Erste Machbarkeitsstudien im Projekt ELIPTIC abgeschlossen

8. März 2017

Im EU-Projekt ELIPTIC sind die ersten Machbarkeitsstudien in den Städten Brüssel, Bremen, Leipzig und Eberswalde erfolgreich abgeschlossen worden. Das Projekt, in dem 33 Partner gemeinsam insgesamt 21 Konzepte für den elektrischen ÖPNV in 11 Städten untersuchen, will die Einführung von Elektrofahrzeugen weiter vorantreiben. Dabei stehen kostengünstige Lösungen im Fokus, die bereits vorhandene Infrastruktur in das neue Konzept integrieren.

Neben den vielversprechenden Anwendungsfällen in Brüssel und Bremen wurde die Umsetzbarkeit solcher Lösungen auch in Leipzig und Eberswalde untersucht – in Kooperation mit dem Fraunhofer IVI. Die Studien fokussierten dabei auf die Nutzung bestehender Straßenbahninfrastruktur als Ladekonzept für Elektrobusse sowie die Einführung hybrider Oberleitungsbusse als Alternative zu dieselbetriebenen Fahrzeugen.

Eine ausführliche Beschreibung der Ergebnisse aus den Machbarkeitsstudien wird demnächst auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen:

IVS-KOM Kick-off

24. Februar 2017

Am 24. Februar fand das Kick-off-Meeting des Forschungsvorhabens IVS-KOM am Fraunhofer IVI statt. Das Projekt ist Teil der vom Land Sachsen geförderten High-Tech-Initiative »Synchrone Mobilität 2023 – Intelligente Verkehrssysteme in Sachsen« und kooperiert eng mit anderen Projekten der Initiative, wie REMAS und SYNCAR.

Zu den Partnern gehören neben NXP Semiconductors Germany GmbH (Projektleitung) und Fraunhofer IVI (Projektkoordination) auch Dresden Elektronik Ingenieurtechnik GmbH, IAV GmbH, Institut für Vernetzte Mobilität (IVM) gGmbH, MUGLER AG, Preh Car Connect GmbH und die TU Dresden – Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme.

Wichtige Ziele des IVS-KOM-Projekts sind:

  • Entwicklung, Test und Validierung eines Referenzsystems zur IVS-Kommunikation mit heterogenen Technologien,
  • Plattformintegration sowie
  • Empfehlungen für den Einsatz der Kommunikationstechnologien und -netze im IVS-Gesamtkontext.

Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Plattformen für On-Board Units in Fahrzeugen, straßenseitige Roadside Units und Lichtsignalanlagen entwickelt. Diese Plattformen sollen in realen Umgebungen im öffentlichen Verkehr getestet und für Anwendungen der Fahrzeugautomatisierung validiert werden.

Offizielle Verkündung des Living Lab Northern Nevada

»Intelligent Mobility« – Lösungen für einen sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Verkehr

19. Januar 2017

Seit dem ersten Besuch des Gouverneurs von Nevada am Fraunhofer IVI im Juli 2015 laufen auf beiden Seiten verschiedenste Anstrengungen zum Aufbau digitaler Testfelder für autonomes Fahren in Sachsen und Nevada. Im Ergebnis entsteht nun ein »Living Lab« im Bundesstaat Nevada, das Lösungen für einen sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Verkehr erforschen will. Aufbauend auf der Expertise der Universität von Nevada liegt der Schwerpunkt auf dem öffentlichen Verkehr.

Für die Auftaktphase bieten sich die modernen Elektrobusse des regionalen Herstellers Proterra an. Hierbei wird untersucht, wie Fahrzeuge ihre Umgebung wahrnehmen und wie sie mit anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur (z. B. Signalanlagen) sowie mit Personen über deren Smartphones kommunizieren. Im Zentrum der Entwicklungsarbeit, in die u. a. auch Studenten der lokalen Universitäten einbezogen werden, steht die Erforschung von synchroner und emissionsarmer Mobilität.

Neben Projektpartnern wie dem Gouverneursbüro für wirtschaftliche Entwicklung, den Städten Reno, Sparks und Carson City sowie weiterer regionaler Unternehmen und Einrichtungen ist das Fraunhofer IVI Mitglied des Konsortiums. Das Institut schlägt eine Brücke zwischen der »Intelligent Mobility«-Initiative und aktuellen Aktivitäten im Bereich »Living Labs« auf deutscher Seite. »Durch die Kooperation mit Fraunhofer gewinnt die Initiative global an Bedeutung und sorgt somit für internationale Sichtbarkeit der Arbeiten,« sagt Steve Hill, Leiter des Gouverneursbüros für wirtschaftliche Entwicklung.

Weitere Informationen

http://www.unr.edu/nevada-today/news/2017/intelligent-mobility-launches

http://www.rgj.com/story/news/education/2017/01/18/unr-test-autonomous-technology-reno-buses/96731526/