Archiv

Startschuss für Errichtung des autartec®-FreiLichtHauses

© Fraunhofer IVI

Nach zahlreichen Planungsrunden ist es nun endlich soweit: Seit Mitte August drehen sich vis-à-vis des Besucherbergwerkes F60 am Bergheider See die Kräne! In mehreren Etappen wird dort in den kommenden Wochen das autartec®-FreiLichtHaus errichtet. Begonnen wurde am 21. August 2018 mit dem Einschwimmen des »Kellers«: Der schwimmende Unterbau besteht aus einem etwa 50 Tonnen schweren Pontonsystem, das synchron von zwei bis an die Grenzen der Physik belasteten Autokränen sanft ins Wasser gehoben wurde. Nächste Schritte umfassen den Guss einer Bodenplatte, den Rohbau und technische Installationen. Das Haus setzt mit seiner Form und Funktion ein sichtbares Zeichen zum zeitgemäßen Einsatz erneuerbarer Energie in der von traditioneller Energiegewinnung geprägten Region.

Die Europäische Kommission würdigt das Projekt TRANSFORMERS

© Volvo Technology

Vergangene Woche hat die Europäische Kommission (EC) auf ihren Webseiten einen Artikel über das EU-Projekt TRANSFORMERS veröffentlicht. Darin bezeichnet sie die Projektergebnisse als großen Erfolg.

TRANSFORMERS befasste sich mit der Steigerung der Energieeffizienz von Sattelzügen. Durch die Entwicklung eines verteilten Hybrid-on-Demand-Antriebs (HoD), sowie durch die aerodynamische Verbesserung der Fahrzeughülle und optimierte Beladung konnten CO2-Einsparungen von bis zu 25 Prozent erzielt werden.

Der innerhalb des Projekts mit den Innovationen ausgestattete Sattelauflieger-Prototyp von Schmitz Cargobull wurde kürzlich sogar mit dem European Transport Award for Sustainability 2018 ausgezeichnet. Die dazugehörigen Lkws wurden von Volvo und DAF bereitgestellt. 

Alumni der Deutschen Telekom Stiftung zu Gast am Fraunhofer IVI

31. Juli 2018

© Deutsche Telekom Stiftung

Am 28. Juli 2018 besuchten 28 Alumni und Alumnae des Doktorandenprogramms der Deutschen Telekom Stiftung (DTS) auf Einladung von Florian Funke das Fraunhofer IVI. Mit diesem Programm hat die DTS bis 2018 über 100 Promovierende aus dem MINT-Bereich finanziell und ideell unterstützt.

Die Alumni erhielten bei ihrem Besuch einen Einblick in die Organisation der Fraunhofer-Gesellschaft und die Tätigkeitsbereiche des IVI. Ein Fokus lag dabei auf den Anwendungsgebieten von Big Data und Machine Learning Technologien. Besonders lebhaft wurde eine Diskussion über die Grenzen, Möglichkeiten und Perspektiven des autonomen Fahrens geführt, bei der die Gäste ihre unterschiedlichen Sichtweisen aus Wissenschaft und Wirtschaft eingebracht haben.

Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Sommeruniversität der TU Dresden zu Besuch am Fraunhofer IVI

27. Juli 2018

Die Sommeruniversität der TU Dresden gibt Studieninteressierten für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) erste Einblicke in den Campus-Alltag und informiert – in enger Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen – über Studiengänge und Berufschancen am Wissenschaftsstandort Dresden.

Knapp 30 aus ganz Deutschland angereiste Jugendliche besuchten am 17. und 24. Juli 2018 das Fraunhofer IVI. Mitarbeiter/innen des Instituts stellten die Fraunhofer-Gesellschaft als Arbeitgeber vor und präsentierten aktuelle Projekte des Instituts. In kleinen Gruppen tauschten sich Schüler/innen und Wissenschaftler/innen zu Jobangeboten für Studierende, aber auch zu Themen wie Karriere und Familie aus. Am Ende der Veranstaltung gab es Gelegenheit, auf dem Beifahrersitz eines Elektroautos Platz zu nehmen und ein paar Runden auf dem Testoval zu drehen.

weitere Informationen zur Sommeruniversität der TU Dresden

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

Partnerschaft zwischen GOED, UNLV und Fraunhofer IVI finalisiert

13. Juli 2018

Seit dem Besuch einer Delegation des Gouverneurs von Nevada am Fraunhofer IVI im Jahr 2015 wurde eine Kooperation zwischen dem Nevada Governor's Office of Economic Development (GOED), der University of Nevada in Las Vegas (UNLV) und dem Fraunhofer IVI angestrebt. Nun sind endlich alle Details geklärt und die Zusammenarbeit wurde mit einem Statement of Work Agreement am 3. Juli offiziell gemacht.

Das Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau digitaler Testfelder für autonomes Fahren in Sachsen und Nevada. In den kommenden Jahren sollen deutsche und amerikanische Wissenschaftler in mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Thema Verkehr und Mobilität die Entwicklung und Verbesserung von Technologien für das autonome Fahren vorantreiben. Die transatlantische Kooperation beinhaltet auch den Austausch von Wissenschaftlern: Ein Mitarbeiter des Fraunhofer IVI wird am Transportation Research Center der UNLV an der Weiterführung des Projekts AutoTruck arbeiten. Ein Kollege aus Las Vegas kann am Fraunhofer IVI seine Expertise im Bereich Computer Vision in die Projektarbeit einbringen.

Für das Fraunhofer IVI ist Nevada ist ein perfekter Ort für eine Forschungskollaboration, da es in der Region Las Vegas bereits Infrastrukturen für autonomes Fahren gibt und Strecken für den Pilotbetrieb selbstfahrender Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Nevada möchte sich durch die Partnerschaft weiter als führendes Zentrum für autonomes Fahren positionieren.

ECUtronic entwickelt Steuergeräte der neuesten Generation für Nutzfahrzeuge

5. Juli 2018

Um den neuen Sicherheitsanforderungen im Nutzfahrzeugbereich gerecht zu werden, entstand aus der langjährigen Kooperation zwischen der HÜBNER GmbH und dem Fraunhofer IVI die ECUtronic GmbH, die im Mai gegründet wurde. Das Unternehmen nimmt aktuell die Arbeit auf und unterstützt die beteiligten Partner in den laufenden Projekten.

Das Institut bringt seine langjährigen Erfahrungen und Fachkompetenzen mit dem Ziel ein, die Entwicklung und den Vertrieb bisher nicht verfügbarer funktional-sicherer Steuerungsgeräte für Nutzfahrzeuge unter Einhaltung der geltende Norm ISO 26262 voranzutreiben.

zur Pressemitteilung der HÜBNER GmbH

Erfolgreiche Zusammenarbeit des Fraunhofer IVI mit TURAG

Die TU Dresden Robotik AG (TURAG) entwirft und konstruiert autonome Roboter und nimmt äußerst erfolgreich mit diesen an Wettbewerben teil. Dieses Jahr konnten sie sich im Nationalentscheid des »Eurobot« gegen alle Konkurrenten-Teams durchsetzen und so den 1. Platz belegen. Das Fraunhofer IVI unterstützt die Robotikarbeitsgruppe bereits seit 2016 und fördert die Studenten nicht nur mit fachlicher Kompetenz, sondern auch mit der Erweiterung ihrer Laborausstattung. Dank der Mitwirkung des Instituts kann der gesamte Arbeitsablauf der TURAG – von der Planung der Robotermechanismen bis hin zum letzten Feinschliff – viel reibungsloser und motivierter ablaufen.

Darüber hinaus ist für das Fraunhofer IVI die Expertise der Studenten unerlässlich – so können die abstrahierten Aufgaben aus der Automatisierungsindustrie, welche die Roboter lösen unter anderem im Themengebiet der autonomen Nutzfahrzeuge förderlich sein.

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

BDEW Kongress 2018

© Fraunhofer IVI

Der Kongress des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist eines der wichtigsten Netzwerktreffen der Branche. Dieses Jahr fand er am 13. und 14. Juni in Berlin statt und zählte insgesamt über 1600 Teilnehmer aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Das Programm umfasste Vorträge hochrangiger Politiker und Executives, Podiumsdiskussionen zu sechs verschiedenen Fokusthemen sowie eine große Ausstellung, auf der Unternehmen und Institutionen die Gelegenheit hatten, ihre Arbeit zu relevanten Themen rund um Energie und Wasser zu präsentieren.

Neben der Digitalisierung, Problemen der Netzstabilität und -flexibilität sowie energiepolitischen Fragen war auch die Elektromobilität eines der Fokusthemen des Kongresses. In diesem Zusammenhang präsentierte Sven Klausner am Stand des Fraunhofer-Verbundes IuK-Technologie das am Fraunhofer IVI entwickelte neuartige Unterbodenladesystem für Elektrofahrzeuge. Dieses System hat den großen Vorteil, dass es nicht kabel- und steckergebunden ist. Dadurch kann eine höhere Ladeleistung erzielt werden, was eine Schnellladung des Fahrzeugs, zum Beispiel im öffentlichen Bereich an einer Stromtankstelle, ermöglicht. Dieselbe Fahrzeugschnittstelle kommt auch beim langsamen Laden im privaten Bereich, etwa in der Garage, zum Einsatz. Zusätzlich kann der gesamte Ladevorgang komplett automatisiert werden. Mit diesen Eigenschaften ist das Unterbodenladesystem hervorragend geeignet, die Verbreitung der Elektromobilität entscheidend voranzutreiben.

Studie zu »Handlungsoptionen und Strategien einer Stadt/Kommune für die Ausschöpfung von V2X Potenzialen« veröffentlicht

© Fraunhofer FOKUS

Kooperative Intelligente Verkehrssysteme verbessern die Verkehrssicherheit, ermöglichen eine effektivere Ausnutzung der Verkehrsinfrastruktur und helfen verkehrsbedingte Emissionen zu reduzieren. Dabei nehmen Technologien für Fahrzeug-zu-Infrastrukturkommunikation (V2X) eine wichtige Rolle ein. Die Einführung der neuen Systeme stellt Städte und Kommunen vor Herausforderungen bei der Modernisierung ihrer Verkehrsinfrastruktur.

Fraunhofer IVI hat in Kooperation mit Fraunhofer FOKUS und dem Institut für Vernetzte Mobilität (IVM) im Auftrag der Stadt Berlin eine Studie erstellt, die Handlungsoptionen und Strategien einer Stadt/Kommune für die Ausschöpfung von V2X Potenzialen darstellt. Basierend auf einer Technologiebewertung werden V2X Einführungsszenarien abgeleitet, die Kosten des Gesamtsystems und des Fallbeispiels Berlin analysiert sowie Betreibermodelle diskutiert. Das Hauptergebnis der Studie ist ein Ansatz, mit dem Städte/Kommunen geeignete Strategien und Maßnahmen zur Ausschöpfung der V2X Potentiale bestimmen können.

zur Studie

zur Kurzdarstellung

Zweites General Assembly des EU-Projekts AEROFLEX

Am 22. und 23. Mai fand das zweite General Assembly des innerhalb des europäischen Rahmenprogramms Horizon 2020 geförderten Forschungsvorhabens AEROFLEX »Aerodynamic and Flexible Trucks for Next Generation of Long Distance Road Transport« statt.

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Technologien und Konzepte unter Betrachtung des Gesamtfahrzeugs zur Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz, der Sicherheit und des Komforts. Gleichzeitig sind die verschiedenen Bedürfnisse von Nutzern und Anbietern in den unterschiedlichen Bereichen des intermodalen Gütertransports durch flexibel anpassbare Lösungen zu berücksichtigen.
Die Entwicklungsschwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Erweitertes Energiemanagement für ein im gesamten Sattelzug (Truck/Dolly/(Semi-)Trailer) verteiltes hybrides Antriebskonzept
  • Aerodynamikkomponenten zur Senkung des Luftwiderstands
  • Verbesserung der Beladungseffizienz durch sogenannte Smart Loading Units
  • Fahrzeugdesign zur Reduzierung der Unfallfolgen unter Beteiligung besonders gefährdeter Straßenverkehrsteilnehmer (Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer)

Das Konsortium, bestehend aus 23 namhaften Partnern aus Industrie, Zulieferern und Forschungseinrichtungen, traf sich beim deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Berlin um den aktuellen Entwicklungsstand und die Umsetzung der geplanten Innovationen zu diskutieren. Dabei wird das Konsortium unterstützt durch ein Sondierungsgremium aus Vertretern der (europäischen) Politik, der Fahrzeugindustrie sowie der Logistikbranche.

Das Fraunhofer IVI unterstützte das Projekt mit Expertenwissen im Bereich hybrider Antriebssysteme und zeichnete verantwortlich für die Entwicklung eines elektrifizierten Dolly. Dieser trägt dazu bei CO2-Emissionen durch elektrische Antriebsunterstützung und Bremsenergierückgewinnung zu reduzieren sowie einen lokal emissionsfreien, autonomen Rangierbetrieb ohne klassische Zugmaschine zu realisieren.

Das Projekt AEROFLEX wird im Rahmen von Horizon 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, mit der Fördernummer 769658 finanziert.

Das Fraunhofer IVI auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig

Unter dem Motto »Transport Safety and Security« (Verkehrssicherheit – gegen Unfälle und Kriminalität) fand vom 23. bis 25. Mai 2018 das Weltverkehrsforum ITF in Leipzig statt. Den Kongress besuchten in diesem Jahr mehr als 1400 Verkehrsexperten, Logistiker, Wissenschaftler und Politiker aus rund 80 Staaten, um sich zu den immer komplexer werdenden Herausforderungen im Verkehr auszutauschen.

Gemeinsam mit weiteren Partnern war das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI auf dem Gemeinschaftsstand der Sächsischen Energieagentur SAENA mit einer Posterpräsentation vertreten. Wissenschaftler des Instituts standen am Stand für Gespräche zum digitalen Testfeld Dresden und zu realen Verkehrsbedingungen für automatisierte und vernetzte Fahrfunktionen zur Verfügung. Zudem hielt Rico Auerswald am 24. Mai einen Vortrag im Open Stage Café, um einen Einblick in die Arbeiten des Fraunhofer IVI in den Bereichen Autonomes Fahren und intelligente Verkehrssysteme zu geben.

Ein wichtiger Aspekt auf dem Weg hin zu selbstfahrenden Systemen ist vor allem die Vernetzung der Akteure wie beispielsweise Ampeln und Fahrzeuge: »Bevor eine Ampel auf Rot oder Grün schaltet, kann sie das per Funk dem Verkehrsteilnehmer mitteilen. Autofahrer können sich darauf einstellen und die Geschwindigkeit anpassen«, sagte Richard Fritzsche vom Fraunhofer IVI der Leipziger Volkszeitung. So lässt sich nicht nur eine höhere Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Vorteile bezüglich Verkehrsfluss und Verbrauch erzielen.

Das Fraunhofer IVI ist eines der Industrie- und Forschungsunternehmen, die sich für die Initiative »Synchrone Mobilität 2023« des Bundeslandes Sachsen engagieren.

© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI
© Fraunhofer IVI

ViriCiti und Fraunhofer starten Kollaboration zur Verlängerung der Batterielebensdauer in Elektrobussen und E-Lkw

7. Mai 2018

Die Lebensdauer von Batterien in E-Fahrzeugen stellt noch immer eine wesentliche  finanzielle Herausforderung für die Elektrifizierung des Verkehrs dar. Daher haben das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI als Experte im Bereich Lithium-Ionen-Batterien und die Firma ViriCiti, Spezialist auf dem Gebiet Echtzeitdaten in Elektrofahrzeugen, eine Kollaboration auf den Weg gebracht. Diese hat zum Ziel, die Lebensdauer von Batterien im elektrischen Verkehr zu verlängern und die Total Cost of Ownership (TOC, Gesamtbetriebskosten) von Elektrobussen und E-Lkw zu reduzieren. In den vergangenen Monaten wurde hierzu gemeinsam erforscht, wie die Lebensdauer durch die Anpassung spezifischer Betriebsaspekte positiv beeinflusst werden kann. Das Ergebnis ist der sogenannte Battery Stress Report (Bericht über die Beanspruchung der Batterie), der betriebsspezifische Hinweise zur Verlängerung der Lebensdauer liefert.  

zur Pressemitteilung

Übergabe eines E-Lkw für den vollautomatischen Betrieb in Automatisierungszonen

26. April 2018

© Fraunhofer IVI

Schlüsselübergabe AutoTruck (Pressebild)

Auf der malerisch gelegenen Burg Landshut in Bernkastel-Kues erlebten die zahlreichen Gäste am gestrigen Tag ein ganz besonderes Highlight: Erstmalig wurde der neue E 180 AX der Öffentlichkeit präsentiert und offiziell an das Fraunhofer IVI übergeben.

Verkehrsprofessor fordert Atempause in Diskussion um Luftschadstoffe

24. April 2018

© Fraunhofer IVI

»Die Diskussion über Dieselfahrverbote reißt nicht ab. Mit seinen kritischen Äußerungen zum Umgang mit Grenzwerten hat Matthias Klingner für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt fordert er in einem DNN-Gastbeitrag eine Atempause für die Debatte – die sinnvoll genutzt werden sollte.« (Quelle: DNN)

Projektabschluss ECOCHAMPS

13. April 2018

© ECOCHAMPS

Am 12. April fand nach dreijähriger Laufzeit die Abschlussveranstaltung des EU-Projekts ECOCHAMPS statt. Das Ziel war es, sparsame, kompakte und kostengünstige hybride Antriebsstränge für alle Fahrzeugklassen zu entwickeln.

Im RAI Convention Centre in Amsterdam präsentierten die 25 Partner aus Forschungsinstituten, Universitäten und Zulieferern, wie mithilfe von Standardisierung und Modularisierung die Realisierbarkeit von hybriden Fahrzeugen vorangebracht und höhere CO2-Einsparungen erreicht werden können.

Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung der hybriden ECOCHAMPS-Demonstratorfahrzeuge: zwei Pkw, ein mittelschwerer Lkw, ein Stadtbus und ein Schwerlast-Lkw. Zum Programm gehörten außerdem Keynote-Vorträge von Industriepartnern und Vertretern aus Standardisierungsbehörden.

Das Fraunhofer IVI unterstützte das Projekt mit Expertenwissen im Bereich hybrider Antriebssysteme und zeichnete sich verantwortlich für die Entwicklung eines modularen Systems und Standardisierungsrahmen (MSF), die dazu beitragen sollen, dass Antriebsstrang-Komponenten wie E-Motoren, Inverter, Luftkompressoren und elektronische Servolenkungen künftig preisgünstiger herzustellen und schneller in die Fahrzeuge zu integrieren sind.

Elektrischer 12-Tonner im täglichen Einsatz

16. März 2018

© Fraunhofer IVI

Auf Berlins Straßen ist er nun seit Februar 2018 unterwegs, der neue Framo-Elektro-Lkw. Eingebunden in die täglichen Betriebsabläufe der DB Schenker AG fährt der 12-Tonner seine täglichen Zustelltouren.

Begleitet wird der Fahreinsatz im Rahmen des iHub-Projektes von einer neuen E-Truck-Navigation sowie einem umfangreichen Messprogramm. Von besonderem Interesse sind die Batteriedaten. Sie werden in Echtzeit erfasst, übertragen und ausgewertet. Geeignete mathematische Algorithmen ermitteln wichtige Kenngrößen des täglichen Einsatzes sowie Aussagen zur Batteriebelastung.

Fraunhofer IVI Accident Prevention School (FAPS)

2. März 2018

Der Gewinner des deutschen Mobilitätspreises entwickelt sich weiter

Bereits zum dritten Mal kooperierten die Fraunhofer Accident Prevention School und das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, um das Bewusstsein der Schüler für die Steigerung der Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. Viele hochrangige Vertreter der Polizei und des Landespräventionsrates begleiteten die Projektwoche am Fraunhofer IVI. Mit der TraceTronic GmbH und der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH konnten in diesem Jahr neue Partner hinzugewonnen werden, die weitere interessante Aufgabenschwerpunkte und Unfallaspekte in das FAPS-Projekt integrierten. Die Schüler profitierten nicht nur von der Expertise der Gäste, sondern konnten auch am Simulationstisch zuvor selbstständig erarbeitete Unfälle im virtuellen Raum realitätsnah darstellen.