2017

Kühle Luft im Bus – aber der Energieverbrauch?

11. Dezember 2017

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Der Elektrobus im Fahrbetrieb in Dresden.

Simulationstool bestimmt die CO2-Emissionen der Klimaanlage von Bussen 

Selbst wenn es gelänge, den Treibstoffverbrauch für unsere Fahrzeuge auf null zu reduzieren: wir müssten weiterhin zur Tankstelle. Einer der ausschlaggebendsten Gründe dafür ist die Klimatisierung, die im Winter den Innenraum beheizen und im Sommer für eine kühle Brise sorgen. Besonders gravierend ist der so zusätzlich entstehende Energieverbrauch bei Bussen. Hier geht rund ein Fünftel der Energie oder des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emission auf Kosten der Klimatechnik. Allerdings wird dieser Umstand bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Ein Tool des Fraunhofer IVI schafft Abhilfe. (Quelle: Fraunhofer InnoVisions)

Besuch einer japanischen Delegation

23. Oktober 2017

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Eine Delegation von hochrangingen Vertretern japanischer Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen unter Leitung von Prof. Shimizu besuchte am 23. Oktober 2017 das Fraunhofer IVI. Institutsleiter Prof. Klingner stellte neben Geschäftszahlen zahlreiche aktuelle Forschung- und Entwicklungsarbeiten vor. Im Fokus standen dabei insbesondere die sächsischen Anstrengungen und ersten Projektergebnisse zum autonomen Fahren im Kontext der »Synchronen Mobilität«. Außerdem wurden Herausforderungen, Anwendungsaspekte sowie daraus ableitbare Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Batteriespeicher erörtert. Auch dieses Thema stieß auf eine hohe Resonanz bei den Delegationsteilnehmern – nicht zuletzt, weil Japan als das Ursprungsland der Lithium-Ionen Technologie gilt.

»E-Bus-Cluster« auf der Busworld Europe

In Anknüpfung an vergangene Aktivitäten des Fraunhofer IVI im Bereich Elektrobusse beteiligt sich das Institut am Projekt »E-Bus-Cluster«. Die involvierten Partnerunternehmen arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung von Elektrobussen, um die Gesamteffizienz elektrisch angetriebener Busse zu steigern und gleichzeitig den Komfort und Sicherheit von eBussen zu erhöhen.

Das Fraunhofer IVI stellt dafür unter anderem einen 12-Meter-Elektrobus zur Verfügung, um praxiserprobt die neuen Entwicklungen der Busbranche demonstrieren zu können. Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen im Bereich Wärmepumpenanlagen, Flächenheizkonzepte, verbesserte Luftführung, bedarfsgerechte Zonenklimatisierung, neuartige Innenraumkonzepte sowie Vernetzung und vorausschauende Wartung der Komponenten in E-Fahrzeugen.

Im Rahmen der Busworld Europe trat das Konsortium vom 20. bis zum 25. Oktober erstmals in die Öffentlichkeit und präsentierte das Vorhaben einem breiten Publikum.

zur Webseite eBus-Cluster

Elektrisch »Tanken« in Minuten

19. Oktober 2017

Für die Erzielung hoher Reichweiten sind – analog des herkömmlichen Tankvorgangs – in kürzester Zeit hohe Energiemengen zu übertragen. Mit der wachsenden Anzahl automatisierter Fahrzeuge wird dieser Ladevorgang vom Positionieren bis hin zur Abrechnung automatisch erfolgen können.

Das am Fraunhofer IVI entwickelte Unterboden-Schnellladesystems wurde erstmals auf der eMove360° Europe, der Internationalen Fachmesse für Mobilität 4.0 – elektrisch – vernetzt – autonom, in München vorgestellt.

Vom 17. bis 19. Oktober 2017 konnte sich das interessierte Fachpublikum anhand eines ersten Prototyps die der Technologie näher erläutern lassen. Das System lässt sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich nutzen und ist aufgrund seiner robusten Bauweise langlebig und wartungsarm. Bei einer bereitgestellten Leistung von 1 Megawatt sind nach einer Ladezeit von 5 Minuten für Pkw Reichweiten bis zu 600 Kilometern möglich.

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Fraunhofer IVI auf der Messe FLORIAN

Auf der diesjährigen FLORIAN, der Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz vom 5. bis 7. Oktober 2017 in Dresden, wird das Fraunhofer IVI wieder seine Lösungen im Bereich Zivilschutz und Sicherheit präsentieren.

Halle 3, Stand B3

Die vom Fraunhofer IVI auf der Messe vorgestellten Technologien unterstützen effektiv komplexe strategische und operativ taktische Entscheidungen in der Gefahrenabwehr. Anwender sind sowohl Planer als auch Stäbe und Einsatzleiter in den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Die benutzerfreundlichen Systemlösungen werden kontinuierlich und unmittelbar mit Praxisanwendern entwickelt. Sie befinden sich seit mehreren Jahren im alltäglichen Einsatz und unterstützen die Bewältigung von Großschadenslagen sowie Großveranstaltungen. Das frei konfigurierbare, modulare Komplettsystem findet Anwendung in Ämtern, Stäben und Feuerwehren, Einsatzleitwagen, Leitstellen und auf mobilen Endgeräten. Darüber hinaus werden mit dem System umfassende komplexe Analysen zur Erfüllung von Hilfsfristen durchgeführt und Konzepte im Rahmen von Brandschutzbedarfs- und Rettungsdienstbereichsplanungen bewertet. Auf der FLORIAN 2017 erfolgt unter anderem die Präsentation der neu entwickelten App für Smartphones und Tablets sowie der Online-Version zur Einsatzführung.

Ein Messehighlight ist das neue Konzept des MobiKat-Stammdatenportals, das stufenweise zu einer organisationsübergreifenden Ressourcenmanagement-Plattform ausgebaut wird. Diese Entwicklungen laufen im Wesentlichen im Rahmen des EU-geförderten Projektes CIFAD II. Das neue System vereinfacht die Erfassung und Verwaltung von Personal, Geräten und Material, Lehrgängen, Fahrzeugen und Einsätzen. Das flexibel konfigurierbare Berechtigungskonzept unterstützt die Nutzung bei freiwilligen und Berufsfeuerwehren, Hilfsorganisationen sowie zuständigen Behörden. Ein automatisierter Export des Statistikbogens Feu905 sowie ein Datenabgleich mit DISMA sind ebenfalls Bestandteile der Plattform.

Gern demonstrieren wir Ihnen unsere aktuellen Entwicklungen am Gemeinschaftsstand (Halle 3, Stand B3) mit unseren Partnern TÜV Rheinland, SiKonA und KL FORMAT.

Sichere und effektive Energiespeicher der Zukunft: Lithium-Schwefel-Technologie

26. September 2017

Im Mai 2017 ist das von der Fraunhofer-Gesellschaft geförderte Verbundprojekt LiScell erfolgreich beendet worden. Erforscht wurde die Lithium-Schwefel-Technologie, die mit geringen Materialkosten und hoher Energiedichte eine attraktive Energiespeicherlösung für die Mobilität der Zukunft sein könnte.

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Virtuelle Inbetriebnahme des autartec®-FreiLichtHauses

20. September 2017

Zukunftstechnologie alltagstauglich machen. Dieses Motto fasst das Anliegen des wissenschaftlichen Kolloquiums Virtuelle Inbetriebnahme »autartec® – von der Realisierung zum Testlauf« am besten zusammen, das in den Räumlichkeiten des beteiligten Bündnispartners »ifn Anwenderzentrum GmbH« in Lauchhammer als dritte öffentlichkeitswirksame Veranstaltung stattfand. Neue wärmetechnisch optimierte Baustoffe, strukturintegrierte elektrische Speicher oder Langzeitwärmespeicher auf Zeolithbasis werden im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Anschauliche Fachvorträge inspirierten die mehr als 90 Teilnehmer und praktische Exponate konnten besichtigt werden. Viele der Versorgungstechnologien werden sich im zukünftigen schwimmenden FreiLichtHaus am Bergheider See wiederfinden, das vor eindrucksvoller Kulisse des Besucherbergwerkes F60 in Lichterfeld-Schacksdorf im kommenden Jahr auf das Wasser gebracht werden soll.

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Abschlussveranstaltung TRANSFORMERS in Göteburg

22. August 2017

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Am 29. Juni fand im Volvo Trucks Experience Center in Göteborg die Abschlussveranstaltung des europäischen Forschungsvorhabens TRANSFORMERS »Configurable and Adaptable Trucks and Trailers for Optimal Transport Efficiency« statt.

Das Konsortium – bestehend aus 13 teils namhaften europäischen Partnern – stellte als Projektergebnis vier Innovationen für Sattelzüge zur Steigerung der Transporteffizienz vor:

  • Hybridisierung des Gesamtfahrzeugs durch Einbau eines elektrischen Antriebsstranges in den Sattelauflieger
  • Verbesserung der Beladungseffizienz durch einen neuartigen doppelten Ladeboden
  • Aerodynamikmaßnahmen zur Senkung des Luftwiderstandes
  • Adaptierbarkeit sämtlicher Maßnahmen an die spezifische Transportmission

Die mehr als 100 Gäste (große europäische Nutzfahrzeughersteller, Zulieferer, Forschungsinstitute, Behörden und Endanwender) konnten sich davon überzeugen, dass das gesteckte Ziel einer CO2-Reduzierung um 25 Prozent (gemessen in g/(t*km)) durch eine geschickte Kombination der Maßnahmen erreicht wurde.

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Kick-off-Meeting Cartox²

17. August 2017

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Am 17. August fand im Fraunhofer IVI das Kick-off-Meeting zu Cartox² statt. Dabei handelt es sich um eine Serviceplattform für Basisdienste des vernetzten und automatisierten Fahrens, die innerhalb eines dreijährigen Forschungsvorhabens entwickelt werden soll.

Neben dem Fraunhofer IVI als Konsortialführer gehören die TU Dresden sowie mehrere Softwareunternehmen (CETECOM GmbH, hrd.consulting, Software AG, MechLab Engineering UG) dem Konsortium an.

Zu den potentiellen Nutzern zählen Automobilhersteller und Zulieferer, Telekommunikationsunternehmen, Kommunen und Behörden sowie weitere Anbieter digitaler Mobilitätsdienste.

Die Plattform wird Informationen über die Car-2-Car-Konnektivität, die Netzabdeckung für die Car-2-Infrastructure Kommunikation sowie des Datenroutings zu und zwischen den Edge-Clouds, den Zugangspunkten der Cloud-Umgebung, erfassen und verarbeiten. Neben Kommunikations- und Ortungsdaten erfolgt auch die Einbeziehung von mCloud-Daten (Breitbandatlas, DB-Netzradar, DB-Streckennetz, Wetterdaten). Cartox² soll diese Daten, die durch die Aggregation aufgewertet werden, auf einer Big-Data-Plattform zusammenführen. Mittels Algorithmen zur Datenanalyse lassen sich neuartige datengetriebene Dienste und Geschäftsmodelle kreieren.

Das Projekt läuft bis Juni 2020 und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND gefördert.

MDR-Beitrag »Connected Cars«

7. Juli 2017

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Wenn das Auto zum Roboter wird

»Doch bis das Auto sich völlig selbständig durch den Verkehr bewegt, wird es dauern. 'Wirklich autonomes Fahren in allen Fahrsituationen ist noch in der fernen Zukunft', sagt Andreas Festag vom Dresdner Fraunhofer-Institut. Sensoren und Kameras an den Fahrzeugen müssen verbessert werden, damit sie auch bei jedem Wetter funktionieren. Udo Wehner von der IAV GmbH sieht die Herausforderung in der komplexen Umfeldwahrnehmung, die das Fahrzeug leisten muss. 'Es muss in jeder Situation vernünftig reagieren, das geht nicht von heute auf morgen. Wir können viel simulieren, aber die Komplexität einer Umweltszene zu simulieren, ist dann doch noch mal sehr spannend.'« Quelle: MDR

Forschungsvorhaben »Feldschwarm®« gestartet

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5. Juli 2017

Digitalisierung, Elektrifizierung, autonome und selbstorganisierte Feldbearbeitung - auch in der eher archaisch anmutenden Landwirtschaft vollziehen sich gegenwärtig weitreichende Transformationsprozesse, die dem Anspruch einer weiteren industriellen Revolution mitnichten nachstehen. In seiner globalen Bedeutung wird diese Entwicklung vieles in den Schatten stellen, denn bei einer prognostizierten Weltbevölkerung von fast 10 Mrd. Menschen, wird die Ernährung nur durch eine hocheffiziente, ressourcenschonende Landwirtschaft möglich sein. Das vom BMBF als Regionaler Wachstumskern mit mehr als 8 Mio. € geförderte Forschungsprojekt »Feldschwarm®« wird dazu einen Beitrag leisten. Mit der heutigen Übergabe der Förderbescheide in der Gläsernen Manufaktur in Dresden vor hochrangigen Gästen geht das Vorhaben nach jahrelanger, beharrlicher Vorbereitung nun in seine »heiße Phase« über. Sächsische klein- und mittelständige Unternehmen, wissenschaftliche Institute der TU Dresden sowie der Fraunhofer-Gesellschaft werden gemeinsam mit dem Weltmarktführer John Deere sehr flexible und hochautomatisierte Feldbearbeitungstechnik entwickeln, die den Boden schont und auf regenerative Antriebsenergien setzt. Mit einem Gesamtvolumen von über 12 Mio. € und einer Projektlaufzeit von 3 Jahren zählt das Vorhaben zu den aufwendigsten Forschungs- und Entwicklungsprojekten des sächsischen Landmaschinenbaus.

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Prof. Klaus Höhn, Vizepräsident Advanced Technology and Engineering, Deere & Company

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Prof. Thomas Herlitzius, TU Dresden

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Prof. Thomas Herlitzius, TU Dresden

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Peter Nothnagel, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

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Herbert Wolff, Staatssekretär Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Prof. Klaus Höhn, Vizepräsident Advanced Technology and Engineering, Deere & Company

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Dr. Thomas Pohlmann, TU Dresden

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Podiumsdiskussion

Deutscher Mobilitätspreis 2017

Das Fraunhofer IVI gehört mit einer neuen Methode für Verkehrserziehung zu den Preisträgern

Die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geben zehn herausragende digitale Innovationen für eine sichere Mobilität bekannt. Dabei wurde das Forschungsvorhaben »FAPS – Fraunhofer IVI Accident Prevention School« als Leuchtturmprojekt für intelligente Mobilität ausgezeichnet.

 

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© Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
© Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
© Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert

Präsentation modularer Buskonzepte

EBSF2-Demonstration in Dresden

Basierend auf den Ergebnissen des europäischen Forschungsvorhabens »European Bus System of the Future« EBSF läuft seit Mai 2015 das Folgeprojekt EBSF2. Mehr als 40 Partner bündeln darin ihre Kompetenzen, um Technologien für den Busverkehr von Morgen zu entwickeln und zu testen. Das Fraunhofer IVI ist in zwei Themengebieten vertreten. Davon zielt eines auf die bedarfsgerechte Adaption der Fahrzeuglänge von Stadtbussen im laufenden Betrieb. Ein mehrgliedriger Bus wird so gesplittet, dass sich der Hänger am Gelenksystem abtrennen lässt und das verbleibende Segment als eigenständiges Fahrzeug eingesetzt werden kann. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Hübner GmbH, dem weltweit führenden Gelenkbauer.

Am 21. Juni 2017 fand die offizielle Demonstration dieser innovativen Entwicklung an der AutoTram® Extra Grand am Fraunhofer IVI in Dresden im Beisein zahlreicher internationaler Gäste statt.

Das Projekt wird innerhalb des europäischen Forschungsrahmenprogramms HORIZON 2020 gefördert und von der UITP koordiniert.

Impressionen einer Nacht

15. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften am 16. Juni 2017

Unter dem Motto »Eine Nacht, die Wissen schafft.« luden dieses Jahr wieder zahlreiche forschungsnahe Institutionen zur »15. Langen Nacht der Wissenschaft« ein. Auch das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme beteiligte sich an diesem Abend mit einem facettenreichen Programm.

Neben der Geschichte der Rechentechnik, bei der die Besucher in die faszinierende Welt der Abaki und analogen Rechentechnik eintauchen konnten, wurde ebenso der Trend Big Data näher beleuchtet. Das Projekt iSand stand dabei im Vordergrund und verdeutlichte, wie mit Hilfe sozialer Medien, Erkenntnisse gewonnen und für den Katastrophenschutz aufbereitet werden.  Ein weiterer Publikumsmagnet war auch das autartec®-FreiLichtHaus, das dank Augmented Realty von einem unscheinbaren 2D-Ausdruck in ein erlebbares, reales Objekt auf dem Tablet verwandelt wurde. Mit ebenso staunendem Blick wurde Guide2Wear betrachtet, zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit das Potenzial von Wearable Devices als ÖPNV-Navigator kennenzulernen. Abgerundet wurde der Abend für die Kleinen durch Bastelangebote, die die Wissenschaft erlebbar machten, und die Chance, einmal die Computerspiele ihrer Eltern auszuprobieren.

Mehr Sicherheit beim automatisierten Fahren – Projekt SePIA startet

15. Juni 2017

Automatisiertes Fahren, Vernetzung und Intelligente Verkehrssysteme sind Zukunftstechnologien, die weltweit vorangetrieben werden. Dabei müssen Fahrzeuge mit automatisierten Fahrfunktionen mindestens die Fahrfähigkeiten eines aufmerksamen menschlichen Fahrers erreichen. Um die Funktionssicherheit der neuartigen Technologien zukünftig zu verbessern, wird im Projekt SePIA (Szenarien-basierte Plattform zur Inspektion Automatisierter Fahrfunktionen) unter der Leitung der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH eine komplexe Validierungsplattform für Fahrzeuge sowie elektronische Teilsysteme entwickelt und exemplarisch aufgebaut.

Die sechs Projektpartner trafen sich am 15.06. in Radeberg am gläsernen Prüfstand der FSD. Neben der FSD gehören die TraceTronic GmbH, das Fraunhofer IVI, die TU Dresden (Lehrstühle Computergraphik und Visualisierung sowie Kraftfahrzeugtechnik) und die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH dem Konsortium an. Das Fraunhofer IVI stellt im Projekt die Unfalldaten zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt das Institut die Verarbeitung und Bestimmung der Kritikalität von Unfall-/Gutachtendaten und entwickelt und analysiert fehlende kritische Szenarien.

Weitere Informationen:

Branchentreff der Elektrologistiker

2. Anwendertag »Elektrischer Lieferverkehr«

© Haus der Technik

Am 14. Juni 2017 trafen sich über 50 Experten innovativer Logistikdienstleister, Elektrofahrzeughersteller und begleitender Forschung auf dem branchenspezifischen Anwendertag – erstmals in Kooperation mit dem Haus der Technik e. V. in Essen – zum anregenden Erfahrungsaustausch über aktuelle Herausforderungen des elektrischen Lieferverkehrs. Neben dem diesjährigen Schwerpunkt Finanzierung und Beschaffung rankten sich die teils kontrovers geführten praxisnahen Debatten um neue technische Entwicklungen: »Einsatzhindernisse, so z. B. die immer noch zu hohen Batteriepreise, lassen sich durch geeignete technische Maßnahmen wie Alterungsprädiktion zumindest ökonomisch planbar gestalten« legt Claudius Jehle, Fraunhofer-Gruppenleiter »Speicher und Wandler« dar. Das Fraunhofer IVI ist mit seinem Batterieferndiagnosesystem gut gerüstet für die zukünftigen Anforderungen der Elektrologistik.

 

Jahrestagung zum Jubiläum »25 Jahre Fraunhofer in den neuen Bundesländern«

29.-31. Mai 2017

Seit nunmehr 25 Jahren ist Fraunhofer in den neuen Bundesländern etablierter Motor des Fortschritts. Keine andere Forschungsorganisation war in der Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs in Ostdeutschland bereits in den Jahren 1989/1990 so schnell und unterstützend vor Ort präsent. Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Dresden beging die Fraunhofer-Gesellschaft dieses Jubiläum mit einem Public Event für alle Interessierten in der Dresdner Innenstadt sowie einer interaktiven Ausstellung der Forschungs-Highlights.

Am Abend des 30. Mai fand die feierliche Verleihung der »Joseph-von-Fraunhofer-Preise« statt. Seit 1978 ehrt die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich ihre Forscherinnen und Forscher für herausragende, anwendungsnahe und wissenschaftliche Leistungen. In diesem Jahr wurden vier jeweils mit 50 000 Euro dotierte Preise vergeben. Ebenfalls wurde 2017 der Joseph-von-Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen« verliehen, der nur aller zwei Jahre ausgeschrieben wird. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Bundesministerin Prof. Johanna Wanka traten als Gastredner auf.

Preisträger

Nach der Preisverleihung konnten interessierte Nachtschwärmer während einer interaktiven Führung in der Dresdner Innenstadt Schauspieler als wissenshungrige, wissenschaftliche Journalisten erleben und mit ihnen durch Zeiten und Ideen reisen. In einer Gesprächsrunde am Albertinum tauschten sich Prof. Dr. Matthias Klingner und Lars Seiffert (Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Vorstand Betrieb und Personal) mit dem Vertreter der Zukunftsstadt, Dr. Frank Dressel, zu Themen rund um die Mobilität aus und gingen u. a. auch auf die sächsische Landesinitiative »Synchrone Mobilität 2023« ein. Die breite Öffentlichkeit konnte somit anschaulich und zum Teil auf künstlerische Weise die Relevanz von Forschung und vernetztem Denken erfahren.

Ein weiterer Höhepunkt war interaktive Jubiläumsausstellung »#real_digital: Gemeinsam Werte schaffen«, die wichtige Ereignisse und exemplarische Technologien der Fraunhofer-Forschung präsentierte. Eröffnet wurde die Ausstellung am 29. Mai 2017 im Internationalen Congress Center Dresden mit Ansprachen vom Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer und weiteren hochrangige Gästen.

Erfolgreiches Kickoff des Projekts HarmonizeDD

16. Mai 2017

Das FuE-Projekt HarmonizeDD wurde erfolgreich mit einem Kickoff-Meeting am 11. und 12. Mai in Dresden gestartet.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Cloud-basierten Verkehrssystems zur Unterstützung vernetzter Fahrzeuge. Der Schwerpunkt liegt auf der Interaktion von konventionellen und zukünftigen hochautomatisierten Fahrzeugen im Mischverkehr sowie mit der Verkehrsinfrastruktur in urbanen Szenarien. Das Projekt ist eng mit der Initiative »Synchrone Mobilität 2023« verzahnt und wird auf innerstädtischen Korridoren des Digitalen Testfelds Dresden erprobt.

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« unterstützt und hat eine Laufzeit bis Juni 2019. Projektpartner sind BMW AG (Projektleitung), Fraunhofer IVI (Projektkoordination), Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Dresden, IAV GmbH, IVM gGmbH, MUGLER AG, Noritel GmbH, Preh Car Connect GmbH und Vodafone GmbH.

Neues aus dem EU-Projekt INFRALERT

April 2017: Zweiter Newsletter veröffentlicht

Mit dem Erreichen der Halbzeit im EU-Projekt INFRALERT wurde nun der zweite Newsletter veröffentlicht. Er enthält neben einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse auch ein Interview mit Axel Simroth, Gruppenleiter am Fraunhofer IVI und Koordinator des Projekts. Hinzu kommen Berichte aus den jüngsten Projekttreffen sowie vom ersten INFRALERT Open Workshop, der im November 2016 in Brüssel durchgeführt wurde.

Der Newsletter (in englischer Sprache) steht auf der Projektwebsite zum Download bereit:

Erster Preis bei studentischem Ideenwettbewerb in der Lausitz

© Fraunhofer IVI

Im Vorfeld der Innovations-Konferenz: »Cleantech als Chance für die wirtschaftliche Entwicklung in der Lausitz - Herausforderungen und Perspektiven« wurde von der Cleantech Initiative Ostdeutschland ein studentischer Ideenwettbewerb ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war die Vorstellung innovativer Ideen für die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz in den vier Kategorien »Energietechnik«, »Kreislaufwirtschaft«, »Energie -, Rohstoff- und Materialeffizienz« sowie »nachhaltige Mobilität«.

Der von Studenten des Fraunhofer IVI und dem GEDES e. V eingereichte Beitrag »Latentwärmespeicher – der Schlüssel zum autartec®-Haus« gewann in der Kategorie »Energietechnik« den ersten Preis. Inhalt des Beitrags war die Konzeption sowie Optimierung eines Latentwärmespeichers im Kontext autarker Gebäude. Die zugrundeliegenden Arbeiten entstanden innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wachstumskerns autartec®.

Die offizielle Preisverleihung fand am 03. April 2017 in Spremberg statt.

Förderbescheid für HarmonizeDD in Berlin übergeben

31. März 2017

Ein breitgefächertes Konsortium aus Industrie und Wissenschaftseinrichtungen hat die sächsische Forschungsinitiative »Synchrone Mobilität 2023« initiiert, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung und Vernetzung im Verkehrsbereich zu stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur unterstützt diese Landesinitiative, indem es 2016 die Stadt Dresden zu einem der sechs offiziell ernannten und durch Bundesmittel zu fördernden urbanen Digitalen Testfeldern für autonomes Fahren erklärte.

Neben autonomen Fahrfunktionen im Individual- wie auch öffentlichen Verkehr stehen vor allem die Verkehrsverflüssigung mit einhergehender Reduktion der Schadstoffemissionen sowie die Erhöhung der Verkehrsdichte zur optimalen Auslastung der Infrastruktur im Mittelpunkt.

Als Vorbild fungiert dabei die synchrone Bewegung von Fisch-, Vogel- oder Insektenschwärmen, die demonstriert, wie auf kleinstem Raum eine große Anzahl an Lebewesen äußerst effizient vorwärtskommt.

Federführend ist Fraunhofer IVI an zahlreichen Forschungsvorhaben des sächsischen Pilotvorhabens »Synchrone Mobilität 2023« beteiligt. Bundesminister Alexander Dobrindt hat nun weitere Förderbescheide aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« erteilt, die die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär den jeweiligen Partnern am 30. März 2017 überreichte.

Staatssekretärin Dorothee Bär überreicht Förderbescheide für das automatisierte Fahren
© Foto Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur


Energy Storage Europe in Düsseldorf

15. März 2017

Als Mitgliedsinstitut der Fraunhofer-Allianz Energie stellt das Fraunhofer IVI auf der diesjährigen Energy Storage Europe vom 14. bis 16. März in Düsseldorf seine Kompetenzen im Bereich des cloudbasierten Batteriealterungs-Monitorings aus.

Neben Batteriesystem- und Zellherstellern adressiert die lückenlose Batterieüberwachungstechnologie auch nachgelagerte Wartungs- und Instandhaltungsdienstleister, System- und Fahrzeug-Finanzierer, sowie Versicherungen. Die Fraunhofer-Allianz Energie bündelt in ihrem Auftritt die gesamte Bandbreite von Energiespeicherungsthemen, von elektrischen und mechanischen über thermische Speicher, bis hin zu Leistungselektronik sowie Überwachungs- und Energiemanagementfunktionen.

Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 8b, Stand A07.

Weitere Informationen:

Smart-Data-Projekt iTESA erreicht zweiten Meilenstein

14. März 2017

Das Konsortium des Smart-Data-Projekts iTESA hat in Berlin den aktuellen Projektstand vorgestellt. iTESA entwickelt ein plattformbasiertes Alarmsystem für Reisende auf Basis vielfältiger Datenquellen.

Fraunhofer IVI mit dem EBUS Award 2017 ausgezeichnet

© Markus Bollen

9. März 2017

Der alle zwei Jahre vergebene EBUS Award ist der erste internationale Umweltpreis für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ausgezeichnet werden Unternehmen und Personen, die sich durch die Entwicklung und Implementierung von technischen und betrieblichen Lösungen um die Weiterentwicklung der Elektromobilität im ÖPNV in den vorangegangenen zwei Jahren verdient gemacht haben.

Als Preisträger in der Kategorie »Beratungs- und Monitoringunternehmen« erhielt das Fraunhofer IVI in diesem Jahr den Award für seine weitreichenden Arbeiten in der Einführung von Elektrobussen. Dr. Frank Steinert nahm den Preis stellvertretend für das Institut bei der Abendveranstaltung am 6. März entgegen.

Weitere Informationen

Erste Machbarkeitsstudien im Projekt ELIPTIC abgeschlossen

8. März 2017

Im EU-Projekt ELIPTIC sind die ersten Machbarkeitsstudien in den Städten Brüssel, Bremen, Leipzig und Eberswalde erfolgreich abgeschlossen worden. Das Projekt, in dem 33 Partner gemeinsam insgesamt 21 Konzepte für den elektrischen ÖPNV in 11 Städten untersuchen, will die Einführung von Elektrofahrzeugen weiter vorantreiben. Dabei stehen kostengünstige Lösungen im Fokus, die bereits vorhandene Infrastruktur in das neue Konzept integrieren.

Neben den vielversprechenden Anwendungsfällen in Brüssel und Bremen wurde die Umsetzbarkeit solcher Lösungen auch in Leipzig und Eberswalde untersucht – in Kooperation mit dem Fraunhofer IVI. Die Studien fokussierten dabei auf die Nutzung bestehender Straßenbahninfrastruktur als Ladekonzept für Elektrobusse sowie die Einführung hybrider Oberleitungsbusse als Alternative zu dieselbetriebenen Fahrzeugen.

Eine ausführliche Beschreibung der Ergebnisse aus den Machbarkeitsstudien wird demnächst auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen:

IVS-KOM Kick-off

24. Februar 2017

Am 24. Februar fand das Kick-off-Meeting des Forschungsvorhabens IVS-KOM am Fraunhofer IVI statt. Das Projekt ist Teil der vom Land Sachsen geförderten High-Tech-Initiative »Synchrone Mobilität 2023 – Intelligente Verkehrssysteme in Sachsen« und kooperiert eng mit anderen Projekten der Initiative, wie REMAS und SYNCAR.

Zu den Partnern gehören neben NXP Semiconductors Germany GmbH (Projektleitung) und Fraunhofer IVI (Projektkoordination) auch Dresden Elektronik Ingenieurtechnik GmbH, IAV GmbH, Institut für Vernetzte Mobilität (IVM) gGmbH, MUGLER AG, Preh Car Connect GmbH und die TU Dresden – Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme.

Wichtige Ziele des IVS-KOM-Projekts sind:

  • Entwicklung, Test und Validierung eines Referenzsystems zur IVS-Kommunikation mit heterogenen Technologien,
  • Plattformintegration sowie
  • Empfehlungen für den Einsatz der Kommunikationstechnologien und -netze im IVS-Gesamtkontext.

Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Plattformen für On-Board Units in Fahrzeugen, straßenseitige Roadside Units und Lichtsignalanlagen entwickelt. Diese Plattformen sollen in realen Umgebungen im öffentlichen Verkehr getestet und für Anwendungen der Fahrzeugautomatisierung validiert werden.

Offizielle Verkündung des Living Lab Northern Nevada

»Intelligent Mobility« – Lösungen für einen sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Verkehr

19. Januar 2017

Seit dem ersten Besuch des Gouverneurs von Nevada am Fraunhofer IVI im Juli 2015 laufen auf beiden Seiten verschiedenste Anstrengungen zum Aufbau digitaler Testfelder für autonomes Fahren in Sachsen und Nevada. Im Ergebnis entsteht nun ein »Living Lab« im Bundesstaat Nevada, das Lösungen für einen sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Verkehr erforschen will. Aufbauend auf der Expertise der Universität von Nevada liegt der Schwerpunkt auf dem öffentlichen Verkehr.

Für die Auftaktphase bieten sich die modernen Elektrobusse des regionalen Herstellers Proterra an. Hierbei wird untersucht, wie Fahrzeuge ihre Umgebung wahrnehmen und wie sie mit anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur (z. B. Signalanlagen) sowie mit Personen über deren Smartphones kommunizieren. Im Zentrum der Entwicklungsarbeit, in die u. a. auch Studenten der lokalen Universitäten einbezogen werden, steht die Erforschung von synchroner und emissionsarmer Mobilität.

Neben Projektpartnern wie dem Gouverneursbüro für wirtschaftliche Entwicklung, den Städten Reno, Sparks und Carson City sowie weiterer regionaler Unternehmen und Einrichtungen ist das Fraunhofer IVI Mitglied des Konsortiums. Das Institut schlägt eine Brücke zwischen der »Intelligent Mobility«-Initiative und aktuellen Aktivitäten im Bereich »Living Labs« auf deutscher Seite. »Durch die Kooperation mit Fraunhofer gewinnt die Initiative global an Bedeutung und sorgt somit für internationale Sichtbarkeit der Arbeiten,« sagt Steve Hill, Leiter des Gouverneursbüros für wirtschaftliche Entwicklung.

Weitere Informationen

http://www.unr.edu/nevada-today/news/2017/intelligent-mobility-launches

http://www.rgj.com/story/news/education/2017/01/18/unr-test-autonomous-technology-reno-buses/96731526/