Praxisorientierte Unterstützung bei der Transformation betrieblicher Fahrzeugflotten
Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs ist längst keine Zukunftsvision mehr – sie ist operative Realität. Mit dem Umstieg auf E-Fahrzeuge stehen Flottenbetreiber und kommunale Betriebe jedoch vor neuen Herausforderungen: Wie lässt sich die Verfügbarkeit der Fahrzeuge maximieren? Wie können Batterien optimal genutzt werden, ohne ihre Lebensdauer zu verkürzen? Wie verwandelt man die Flut an Daten in konkrete Handlungsempfehlungen und wie lassen sich E-Nutzfahrzeuge sicher, schnell und platzsparend laden, ohne bestehende Betriebsstrukturen aufwändig umzugestalten? Mit der Monitoring-Plattform IVImon, dem Unterbodenladesystem UBCS und breiten Beratungsservices bietet das Fraunhofer IVI innovative Antworten auf diese Fragen.
Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen schaffen derzeit günstige Voraussetzungen für den Umstieg auf E-Mobilität. Der Bund fördert den Aufbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge – sowohl unternehmenseigene Depotlösungen als auch öffentlich zugängliche Ladepunkte. Parallel dazu wurde die Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw bis Mitte 2031 verlängert, wodurch Unternehmen langfristige Planungssicherheit erhalten und erhebliche Betriebskostenvorteile gegenüber Diesel-Fahrzeugen erzielen können. Auch steigende Dieselpreise sowie strengere Klimaschutz- und CO2-Ziele erhöhen den wirtschaftlichen Druck, den Straßengüterverkehr zu dekarbonisieren. Gleichzeitig zeigen Praxisbeispiele aus der Logistikbranche, dass E-Lkw insbesondere im Regionalverkehr bereits heute wirtschaftlich betrieben werden können – vor allem bei Nutzung eigener Ladelösungen und hoher Fahrzeugauslastung. Hinzu kommen technologische Fortschritte bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Ladeinfrastruktur. Vor diesem Hintergrund ist jetzt ein besonders günstiger Zeitpunkt, um in Elektromobilität zu investieren, Erfahrungen aufzubauen und von Fördermitteln sowie regulatorischen Vorteilen zu profitieren.